18 Juni 2009

Der Weltkuchen wird anders auf- und umverteilt



Die Nationalstaaten waren von ihrer Planung her nie als Heimstätten für Stämme und Völker gedacht, sondern dienten der Absteckung von Machtbereichen unter den monarchischen Herrschern. Seit dem Überfall auf Europa zu Beginn des 12. Jahrhunderts[1] ist unsere Geschichte nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Kriegen und Machtkämpfen der verschiedenen weltlichen und geistlichen Räuberbanden. Man könnte es auch zynisch als den „Wettbewerb des Mittelalters“ bezeichnen.

Es bildeten sich Hierarchien heraus, wie man sie zuvor, in den Familien- und Sippengemeinschaften, nicht gekannt hatte. Machtkämpfe, Intrigen und Gemetzel bestimmten das politische Geschehen. Der seiner früheren Lebensordnung entfremdete „Adel“ hatte den Bezug zur Abstammung und zum Heimatbegriff verloren – er war materialistisch geworden! Ja, die Umerziehung nach 1945 hatte so ihre Vorläufer...

An der Stelle sei ein kurzer zeitgeschichtlicher Einschub erlaubt, der sich nachgerade aufdrängt:

Die Revision der deutschen Gebietsabtrennungen von 1919 durch Hitler waren wohl der erste Versuch in der europäischen Geschichte, geraubtes Land unter Inanspruchnahme eines Völkerrechtes wieder zurückzugewinnen.

Hitler, der bürgerliche Emporkömmling, gehörte nicht zum Kreise der adligen Räuberhäuptlinge! Er geriet als Schachfigur dazwischen und wurde aus diesem Grunde finanziell gefördert.

Der Verrat Norwegens an Deutschland 1940[2] wird vor diesem „adligen“ Hintergrund offenkundig. Hitler hat wohl zum einen die tatsächliche Macht der monarchischen Überbleibsel in den Demokratien unterschätzt, und zum anderen die geschichtlich weit zurückreichenden Bande zwischen den uradligen Häuptern Europas nicht gekannt. Die wahre Geschichte unseres Kontinents, so wie sie nach meiner Vermutung nur in den Hochgraden der Logen an auserwählte Nichtadlige weitergereicht wird, mußte Hitler verborgen bleiben. Und er hat leider auch die Interessenlage derjenigen Adelsabkömmlinge falsch eingeschätzt, die in der Reichswehr und später in der Wehrmacht dienten. Wem aber dienten diese „von und zu“-Herren? Sicherlich nicht einem deutschen Volk. Eher einer deutschen Nation unter adliger Führung.

Walther Darré hat in seinem Buch „Neuadel aus Blut und Boden“ von 1930 die Vorstellung von einem germanischen Geschlechteradel heraufbeschworen, der Führungskraft nicht nur besitzt, sondern auch an seine Nachkommen weitervererbt. Dabei hat er den heidnischen vom christlichen Adel unterschieden, also ziemlich genau da die Grenze gezogen, wo der – aus immer welchen Gründen – von Konstantinopel korrumpierte „Räuberadel“ über Europa herfiel, um die freien Bauerngeschlechter mit christlichem Nachdruck unter seine Knute zu bringen. Sein Buch hatte nach 6 Jahren die 40.000ender Auflage erreicht und gab eine für den Plutokratenadel gefährliche Grundlage zur Abschüttelung der christlich-plutokratischen Herrschaft ab. Diese germanische Adelsvorstellung war genau der Gegenpunkt zu dem, was die imperialistischen Kräfte anstrebten und heute dank ihrer verdrehten Propaganda auch bald erreicht haben – der Gegenpunkt zum entwurzelten, entkulturierten, nur „seine Rechte“ einfordernden Spaß- und Konsumweltbürger heutiger Prägung. Führung wurde bei den als Germanen, Teutonen, Goten usw. bezeichneten Stämmen nicht als Vorrecht betrachtet, sondern als Vorpflicht!

Nun sind die, welche noch in der Schule die Vision vom Völkischen Staat, von wahrer Volksherrschaft und Volksgemeinschaft vermittelt bekamen, verstorben, demokratisch umerzogen oder zum traurigen Mitglied einer schnell hinwegschmelzenden Minderheit geworden. Die plutokradligen Kriegsgewinnler und ihre entvölkichten pseudodeutschen Hilfskräfte haben die Gefahr, die in der Mitte Europas für ihre Dauerherrschaft heranwuchs, erfolgreich zerschlagen. Deutsche bekämpft man am einfachsten mit Deutschen – eine alte Binsenweisheit. Und sie haben noch etwas dazugelernt. Sie haben gelernt, daß von Volksgemeinschaften Kräfte ausgehen können, die alle Fremdbeherrschungsversuche zumindest äußerst gefährden. Also galt es nach dem Krieg, alles Völkische als abgrundtief schlecht hinzustellen und eine planmäßige Vermischung, angefangen 1957 mit der Hereinholung europäischer Gastarbeiter, vorzunehmen. Diese Kreise müssen nicht wenig erschrocken gewesen sein, als im November 1989 beim Fall der Mauer die völkisch-seelischen Wogen hochschlugen. Nun galt es, die Vermischung mit voller Kraft voraus anzutreiben – und zwar weltweit! - und zugleich jeglichen Widerstand dagegen als rassistisch, nazistisch und fremdenfeindlich anzuprangern. Gesetze waren anzupassen, geeignete Parteigenossen einzusetzen, die Propagandaschiene hochzufahren, die Fremden überall in der Werbung und im Fernsehen einzubringen usw. Parallel dazu wurde die Fremdbestimmung durch EU, US-Regime und die Weltorganisationen wie UNO, WTO, WHO, IWF ausgebaut.

Der Kommunismus ist für die Plutokraten als Weltanschauung aus mehreren Gründen attraktiv. Vor allem, weil er internationalistisch ist. Jede Weltanschauung, die Widerstandskräfte gegen Herrschaft schwächt, ist gut, jede Weltanschauung, in deren Mittelpunkt Heimat, Volk, Blut (Abstammung) und Boden stehen, ist schlecht. Darum ist auch echte Naturverbundenheit den Herrschern ein Greuel, denn die Natur ist für sie zum Ausbeuten da und nicht als Kraftquelle für uns Menschen oder zum beschaulichen Genuß.

Heute üben die Herrschenden ihre Macht kaum noch über Nationalstaaten aus. Im Vordergrund stehen nun länder- und kontinentübergreifende Konzerne, deren „Heimatzentrale“ gerade da ist, wo am wenigsten Steuern verlangt werden. Finanztrusts mit vergleichsweise wenigen Mitarbeitern, dafür mit Kapitalausrüstungen in der Größenordnung von Staatshaushalten, verschieben Tag für Tag Billionen um den Globus, denen kein echter Gegenwert anhaftet. Spielgeld für die einen, Frongeld für alle anderen. Eine gefräßige Meute entmenschter Profitgeier macht sich die Erde und alles, was darauf kreucht und fleucht, untertan, geschützt durch, jegliches Sittenrecht beugende, Gesetzgeber der nationalstaatlichen Ruinen.

Die Grenzen der Nationalstaaten als Burgmauern gegen den raumfordernden und nach Beute gierenden Nachbarn haben ausgedient. Die Söldner aus den einst nationalstaatlichen Armeen werden als plutokratische Wettbewerbsunterstützungstruppen gegen jene Staaten und Völker eingesetzt, die die globalen Spielregeln der „Neuen Weltordnung“ noch nicht verstanden haben.

Was können wir daraus entnehmen? Nun, ganz einfach, das frühere Problem des kriegerischen Wettbewerbs innerhalb der plutokradligen Herrschaftsgruppe existiert nicht mehr. Man hat sich auf höchster Ebene geeinigt und hat alles in einen Topf geschmissen, aus dem sich nun jeder dazu Auserwählte seine Anteile (Aktien, Dividenden, Anleihen, Rohstoffe, Verwertungsrechte...) abgreifen kann. Der wirtschaftliche Wettbewerb findet nur noch als eine Art Spiel – Globopoly - statt, die echte Konkurrenz beschränkt sich auf die noch Außenstehenden, sofern man es nicht vorzieht, solche gleich militärisch zu überrennen.

Und jeder, der so was behauptet, ist ein Verschwörungstheoretiker!!
  • Quelle

    Plutokratie ist die Herrschaft der Superreichen, die durch die Macht ihrer Finanzkraft, ihrer Konzerne und Medien weltweit die Politik bestimmen
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