03 Januar 2009

Bundeswehr-General vergleicht Kosovo mit deutschen Städten


Nicht nur die Politiker in der realexistierenden BRD leiden an einer gestörten oder selektiven Wahrnehmung, sondern auch die sogenannten „Bürger in Uniform“, erst recht wenn es sich um Offiziere handelt. Denn wer es in der Gutmenschen-Republik bis zum General bringt, muß zwar nicht unbedingt ein guter Soldat sein, weil es darauf gar nicht mehr ankommt, wichtig ist vielmehr, die antinationale Gesinnung zu verinnerlichen, das Gehirn auszuschalten und als Hilfswilliger fremder Interessen zu funktionieren.

Da kommt es eher selten vor, daß die Weisheiten von Bundeswehrgeneralen ein breiteres Publikum finden.
Knapp ein Jahr nach Ausrufung der Unabhängigkeit und fast zehn Jahre nach dem Krieg der Nato gegen Serbien sagte am 1. Januar 2008 der Bundeswehr-Kommandeur im Kosovo Brigadegeneral Harald Fugger: „Es gibt zwar immer wieder kleinere Vorkommnisse, aber diese Region ist nicht unruhiger oder gefährlicher als Hamburg, München oder Leipzig.“
Fugger sagte weiter: „Hier leben fünf Religionen und viele Ethnien auf engstem Raum, aber dennoch gibt es keine größeren Probleme.“

Im deutschen Sektor im Süden sei es ruhig, und das höre er auch aus den anderen vier Sektoren. „Natürlich versuchen die Serben im Norden immer wieder herauszufinden, wie ernst es die Kosovaren mit der Unabhängigkeit meinen und wie unsere Truppen reagieren würden. Aber das sind kleine Provokationen, die den Frieden nicht ernsthaft gefährden.“
Zwar habe es bei Ausschreitungen im März in Mitrovica einen Toten gegeben. „Das hätte nicht passieren dürfen. Aber das war der erste Zwischenfall seit vier Jahren, und seitdem hat es keine weiteren gegeben.“ Die Nato-Soldaten seien nach wie vor hoch angesehen, zum Teil auch bei den Serben: „Die Leute winken uns immer noch zu.“Nach Fuggers Worten ist eine Reduzierung der Truppen vorstellbar. „Uns ist klar, daß die Situation auch deshalb so ruhig ist, weil wir hier sind. Deshalb wird die Kfor-Mission weitergehen müssen. Aber ich stelle mir natürlich auch die Frage, ob man nicht den einen oder anderen Soldaten entbehren könnte.“
Von den 16.000 Kfor-Soldaten stellt die Bundeswehr mit 2200 das größte Kontingent. „Wir prüfen jeden Tag unsere Wirtschaftlichkeit, und mittlerweile könnten wir unsere Aufgaben wohl auch mit weniger Soldaten erfüllen. Das müssen die Nato-Politiker entscheiden.“

Brigadegeneral Harald Fugger widersprach mit seinen Äußerungen dem Vorsitzenden der Konferenz Evangelischer Polizeipfarrer, Kurt Grützner, der nach Gesprächen mit deutschen Polizisten im Kosovo von einer Verschärfung der Situation sprach: „Da tickt eine Zeitbombe. Die muß nicht unbedingt losgehen, aber sie tickt. Es gärt, und von „befriedet“ können wir bei diesem Konflikt nicht mehr sprechen“, sagte Grützner nach einem Weihnachtsbesuch bei den im Kosovo Stationierten.

Wer um die wirklichen Verhältnisse im Kosovo weiß, wird nach den Äußerungen des Brigadegenerals erst einmal überlegen müssen, ob der Mann einfach nur irre ist, oder ob sich nicht vielleicht eine versteckte Botschaft in dessen Äußerungen befindet. Denn wenn er sagt, daß das Kosovo nicht unruhiger oder gefährlicher als Hamburg, München oder Leipzig ist, so spricht das natürlich Bände.Wie sieht es denn aus in dieser friedvollen Region mit ihren ausgesprochen herzlichen Menschen? Wer das wissen will, braucht sich tatsächlich nur die multikriminellen Städte der BRD ansehen: Kriminelle nichtdeutsche „Familienklans” beherrschen ganze Stadtteile, Verbrecher bestimmen den Alltag wie etwa in Berlin-Neukölln, eine aggressive Moslembevölkerung terrorisiert ihre Umwelt, eine Gewöhnung an deren Haßverbrechen, die Selbstaufgabe und Selbstverleugnung der Bevölkerungsmehrheit bestimmen überall das Bild, wo ihre Anzahl eine kritische Masse erreicht hat.

Das Kosovo ist tatsächlich eine Chiffre für „Bürgerkrieg”, und die größeren Städte der BRD mit ihren orientalischen Parallelgesellschaften, oder besser Gegengesellschaften, ähneln der muselmanischen Landnahme und der kriminellen Clanwirtschaft im Kosovo. Und hier wie dort tickt die ethnische Zeitbombe, die beim kleinsten Anlaß hochgehen kann.
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