29 November 2007

Akute Geldprobleme 28.11.07



Weihnachten steht vor der Tür und der Geschenkeinkauf beginnt, obgleich die Mittel hierfür sukzessive beschnitten werden.
Immer mehr Gebühren und sogenannte Steuern sorgen für eine zügigere Leerung des eigenen Geldbeutels. Dabei ist die BRD GmbH als rekordverdächtig einzustufen, denn mit ihren 60 Kapitalgesellschaften, welche samt und sonders gegen den Maastrichtvertrag verstoßen, treibt sie knapp 560 Mrd. Euro Steuern und geschätzte 400 Mrd. Euro mittels HWK, BG, GEZ, IHK und weiteren privaten Firmen ein.
Nachdem der Bundeshaushalt der BRD- Regierung sich auf rund 280 Mrd. Euro beläuft, darf die Frage erlaub sein, wo denn der Löwenanteil bleibt. Antwort, höchstwahrscheinlich bei den Eigentümern.

Jetzt könnte der deutsche Michel denken er wäre zu Unrecht um sein sauer verdientes Geld erleichtert worden und hätte vielleicht echte Probleme über die Runden zu kommen. Vor allem wenn er auf den begonnenen Winter und die damit verbundenen Energiekosten vorausblickt. Eventuell könnte das einen typischen Blödelsatz aushebeln, der da lautet
"uns geht es noch viel zu gut".

Sofern das Überspielen der eigenen Probleme fehlschlägt und diese ins tägliche Bewußtsein rücken sollten, kann Beruhigung überbracht werden. Denn wirkliche, wahrhaftige und heftige Geldschwierigkeiten sehen ganz anders aus.

HSBC, die 2. größte Bank der Welt, hat zwei strukturierten Investment Vehikeln (SIV, klingt ähnlich wie HIV ist nur viel schlimmer) 35 Milliarden Dollar bis August 2008 zur Verfügung gestellt und nimmt die beiden außerbilanziellen Gesellschaften in die eigenen Bücher. Was für ziemlich miese Zahlen in der Bilanz sorgen dürfte.
Die Meldung kam beiläufig und ohne großes Tamtam, das macht Sinn, denn HSBC verhält sich ganz still und das könnte bei der Brisanz und Größenordnung und im momentan recht nervösen Umfeld klug sein.

Der 2. größte US- Hypothekenaufkäufer Freddie Mac (klingt wie eine Disney- Figur) hat einen akuten Geldbedarf von 6 Mrd. Dollar erkannt und deckt diesen mit der Ausgabe von Vorzugsaktien. Welcher Vorzug in den Aktien stecken soll erscheint fragwürdig, denn der Aktienkurs ist in den letzten Wochen regelrecht abgestürzt und die Dividende wurde mit der Bekanntgabe halbiert. Offensichtlich geben die Banken kein Geld mehr an Freddie Mac und jetzt versuchen die es sich von den Aktionären zu holen. So in etwa sieht die Vorstufe von blanker Verzweiflung aus.

Nett ist die Begründung des Unternehmens für den Schritt: Die Kürzung sei nötig, um finanziell flexibel zu bleiben.
Dafür sollte jeder Einzelne ebenfalls Sorge tragen, denn man sieht, in der Not ist sich jeder der Nächste.

Beim Weltprimus Citigroup sprang Abu Dhabi mit einem Kauf von 4,9 % der Aktien im Gegenwert von 7,5 Mrd. Dollar ein. Das ist löblich, und auch der Superfonds mit JP Morgan und Bank of America in Höhe von 75 Mrd. Dollar, beginnend im Dezember, würde geeignet scheinen das Schlimmste und Gröbste zu überwinden. Wenn, ja wenn da nicht die Summe des dringenden Kapitalbedarfs bei der Citigroup von kundigen Analysten auf 150 Mrd. Dollar beziffert würde.

Aber auch das sind noch relativ kleine Sümmchen.
Vor einigen Tagen kam die erstaunliche Meldung das gesamte Derivatevolumen wäre expandiert auf 516 Billionen Dollar. Das Sonderbare dabei ist die mitgeteilte Zahl von vor etwa drei Monaten. Da hieß es nämlich auf 600 Billionen Dollar würde sich das Derivategeldsümmchen belaufen, demnach wäre der Berg des Weltgeldes massivst !!! geschrumpft !!!, was die Ahnung einer bereits laufenden Deflation aufkommen läßt.
Die Ergebnisse der nächsten Wochen werden wohl Manches an den Tag bringen und überraschte Gesichter erzeugen. Und nochmal die Erinnerung, der 3. Weltkrieg wird die energetisch stärkste Geschichte überhaupt und er spielt sich nur an den Finanzmärkten ab. Je lauter das Kriegsgebrüll, desto größer ist die Angst vor dem Verlust der Kontrolle über die Macht.
Und zuguterletzt, "Illuminaten" bedeutet Erleuchtete, und die turnen weder auf ihren Kusinen rum, noch berauben sie ihre Mitmenschen.
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