18 September 2013

Merkels Political-Korrektness

Oh man, die Umverteilung von fleißig nach reich läuft doch nicht erst seit fünf Jahren, sondern schon viel länger. Natürlich sind die Ereignisse um die US-Investmentbank Lehman Brothers ein neuer Einschnitt gewesen, grins, von der man sich vorsichtig seine eigene Meinung bilden sollte, aber doch nur in die schon seit Jahren vorgeplante Richtung: immer mehr Reichtum, für die ohnehin schon so Reichen, dass sie nicht einmal mehr wissen, wie hoch ihr Vermögen ist, und immer mehr Armut, für die an sich schon armen Arbeiter, die oft genug ihre Familie nicht mehr von einem Job ernähren können. Zweitjob, oder noch besser, beide Eheleute/Partner müssen arbeiten gehen, ist erwünscht, um die früher üblichen Familienstrukturen zu zerstören. Eine Familie könnte Zusammenhalt bedeuten, und der muß schon auf der geringsten Ebene verhindert werden, denn sonst könnten die gebeutelten Bürger ja merken, dass mit Zusammenhalt vielleicht auch gegen die scheinbar so Mächtigen etwas auszurichten wäre. Genau deshalb wird natürlich versucht jedes Volk/ Religion/ Einkommensgruppe, usw gegeneinander aufzuhetzen. Je mehr der Europäer gegen den Amerikaner, der Evangelist gegen den Islam, und der Hartz IV-ler gegen die Reichen, aufgehetzt wird, je größer wird doch die Uneinigkeit bei den Bürgern, die eigentlich alle unter denselben Mächtigen leiden. Dazu fällt mir eine Unterhaltung ein, die ich hier nur inhaltsgemäß angeben kann: Sagt ein römischer Senator (ehemaliges Weltreich) zum nächsten: "die Sklaven sollten kennzeichnende Binden tragen", antwortet der nächste völlig entsetzt: "bist du wahnsinnig, dann sehen die doch, wieviele sie sind!" Wir sind viele, viele, die ihr Haus und Heim verlieren, viele, die an der Armutsgrenze leben (leider vor allem Witwen, die eigentlich dieses Land mit aufgebaut haben), und viele, die die Kriegspolitik dieser Marionetten nicht mehr mittragen wollen. Ein bankrottes Land, wie Amerika, kann seine Milliardäre nur füttern, wenn es weiterhin fleißig Kriege betreibt, dadurch verdienen die Milliardäre schließlich ihr Vermögen. Und was verdienen wir "vielen"? Geld bestimmt nicht, da ist schon klar, wo es hingeht, und der deutsche Michel bleibt lieber superarm, als dieser Politik eine Schelle zu verpassen, oder sollte ich sagen: eine Schelte? Da wäre diese Wahl, die ja eh nur eine Phrase ist, eigentlich die richtige Gelegenheit. Wählen wir uns einfach superarm, dank Merkels Political- Korrektness, grins.
Petjama

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