24 Juli 2006

Geheimstudie über Bevölkerungsentwicklung:


Mehrheiten kippen im Jahr 2026

Vom britischen Kriegspremier Winston Churchill stammt der Satz: "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." Nach dieser Devise wird offenbar auch beim Berliner Senat gearbeitet, und zwar ausgerechnet beim hochsensiblen Thema "Ausländer". Tatsache ist: Auch in der Bundeshauptstadt, die in Vierteln wie Neukölln und Schöneberg über hochexplosive Brennpunkte der Überfremdung verfügt, schreitet der Bevölkerungsaustausch rasant voran.
Eine Expertise, die 2005 im Auftrag der damaligen rot-grünen Bundesregierung angefertigt, aber aus durchsichtigen Gründen bis heute nicht veröffentlicht wurde, nennt brisante Zahlen. Demnach wird schon in zwanzig Jahren jeder zweite Schüler in Berlin aus einer nichtdeutschen Familie stammen.
Pikanterweise wird in der Studie der korrekte, nämlich ethnische Maßstab zugrundegelegt - und nicht, wie es in den meisten Statistiken seit Inkrafttreten des rot-grünen Staatsbürgerschaftsrechts der Fall ist, lediglich der Paß. Dadurch kommt die tatsächliche Gewichtsverteilung zum Vorschein, die durch die Fixierung auf die formale Staatsbürgerschaft ansonsten verschleiert wird. Die solcherart aufbereiteten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Demnach bringen deutsche Mütter im Durchschnitt nur noch 1,1 Kind zur Welt, während gleichzeitig ausländische Mütter durchschnittlich 1,7 und speziell türkische Mütter sogar 2,1 Kinder gebären - knapp doppelt so viele wie deutsche.
Schon unter diesem Aspekt läßt sich für Statistiker mit mathematischer Genauigkeit vorhersagen, wann in welchen Altersklassen die ethnischen Gewichte der Berliner Bevölkerung kippen werden. An den Berliner Schulen wird dies ziemlich genau im Jahr 2026 der Fall sein. Dann wird - ein Anhalten der gegenwärtigen demographischen Trends vorausgesetzt - jeder zweite Berliner Schüler aus einer Familie "mit Migrationshintergrund" stammen.
Die Geheimstudie enthält noch andere beunruhigende Details. Türkinnen hierzulande sind demnach im Schnitt fünf bis sieben Jahre jünger als deutsche Mütter zum Zeitpunkt ihrer ersten Entbindung; dies wiederum führt dazu, daß auch die Generationenfolge insgesamt beim türkischen Bevölkerungsanteil wesentlich kürzer ist als beim deutschen. Anders ausgedrückt: Die türkischen "Mitbürger" vermehren sich nicht nur stärker, sondern auch erheblich schneller als der einheimische Bevölkerungsanteil.
Doch die etablierte Politik steckt den Kopf unverdrossen in den Sand. In Berlin funktioniert dies dergestalt, daß die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einfach ihre eigenen - wie üblich geschönten - Statistiken verwendet. Diesen zufolge wird sich der Ausländeranteil an den Berliner Schulen von jetzt offiziell 13,6 Prozent "nur" auf 16,7 Prozent im Jahr 2020 erhöhen.
Der Migrationsforscher Gustav Lebhard, Verfasser der Studie für die Bundesregierung, zweifelt nicht daran, daß es sich beim Verhalten der Senatspolitiker um eine vorsätzliche Verschleierungstaktik handelt. Denn: "Man müßte viele verschiedene Integrationskonzepte anbieten, wenn man den tatsächlichen Migrantenanteil thematisieren würde." Lebhard hat inzwischen einen Auftraggeber gefunden, der an authentischen Bevölkerungsstatistiken interessiert ist: das Statistische Bundesamt der österreichischen Regierung. Hierzulande dagegen läßt die Politik die Öffentlichkeit weiter im unklaren darüber, was die Stunde geschlagen hat.

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