16 Mai 2006

Die Verschwiegene Schuld


Die Verschwiegene Schuld – Die alliierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945“.vom kanad. Historiker James Bacque„Besatzungspolitik“??? - Wohl eher „Besatzungsverbrechen“!- im Buch vom Kanadier James Bacque sieht man, wie die Deutschen gequält, umgebracht wurden, verhungerten(außer der Rausgeschmissenen deutscher Ostgebiete, sowie Feuersturm-Opfer). Dieses Buch deckt schonungslos auf, was sich Amerika, England, Frankreich und auch Kanada mit den Deutschen geleistet hatten.Ebenso in James Bacques Buch "Der geplante Tod"(1989) legte Bacque Beweise dafür vor, das über fünf Millionen Deutsche unter der alliierten Militärregierung nach dem Krieg schlichtweg verhungert sind. Diese Zahlen wären so schockierend, daß er sein gesamtes Manuskript einem weltbekannten Seuchenforscher schickte, der als Sonderberater der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf tätig war. Es handelte sich um Dr. Anthony B. Miller, Leiter der Abteilung Präventivmedizin und Biostatistik an der Universität Toronto. Miller las das gesamte Werk einschließlich der Dokumentationen und überprüfte die Statistiken, von denen er sagt, sie bestätigen die Korrektheit Bacques Berechnungen und zeigen, daß insgesamt in der Nachkriegszeit bis zur Volkszählung von 1950 etwas über fünf Millionen deutsche Zivilisten den Tod fanden, und zwar zusätzlich zu den bereits erfaßten Todesfällen. Allem Anschein nach waren die Todesfälle direkt oder indirekt durch die Hungerrationen an Lebensmitteln bedingt, die das einzige waren, was der Mehrheit der deutschen Bevölkerung während der fraglichen Zeit zur Verfügung stand.(Wurden im Marshall-Plan/Schwindel/ nicht dreimal soviele Tonnen Weizen angegeben, wie überhaupt angekommen waren???)Sobald sich nach dem Sturz der Kommunisten(?) die KGB-Archive in Moskau öffneten, begab sich James Bacque dorthin und fand weitere Belege über die erschreckenden Todeszahlen, die er in "Der geplante Tod" aufgeführt hat. Jetzt hat er diese Dokumente zusammen mit weiteren aus den Archiven der Hoover Institution Stanford, Kalifornien, und der Kongreßbibliothek in Washington, die erst kürzlich freigegeben wurden (Buch wurde 2002 verlegt), ausgewertet, um das Schicksal der großen Mehrheit deutscher Zivilisten aufzuklären, die weder Vertriebene noch Kriegsgefangene waren. Die wichtigsten dieser Dokumente stammen von einem Mann, den Bacque gut kannte, Robert Murphy, einem vernünftigen, anständigen, warmherzigen Amerikaner, der seit 1945 der diplomatische Vertreter der US-Regierung bei der Amerikanischen Militärregierung in Deutschland war. Botschafter Murphy wurde Zeuge der Deutschland auferlegten Vergeltung, die unter dem Kürzel JCS 1067 als wichtigste amerikanische Direktive zur Besatzungspolitik nichts anderes war als die Weiterführung des angeblich aufgegebenen Morgenthau-Plans, und bedauerte sie zutiefst. In diesen Dokumenten, deren einschlägige Passagen, soweit Bacque es beurteilen kann, hier zum erstenmal veröffentlicht werden, schrieb Murphy im Jahr 1947, daß in den kommenden zwei bis drei Jahren "infolge der gegenwärtigen hohen Sterberate in Deutschland" die Bevölkerung um zwei Millionen schrumpfen würden. Die Bevölkerungsschwund zeigt sich deutlich beim Vergleich der Volkszählungsergebnisse von 1946 und 1950. Das Schicksal der Deutschen ist ein Mahnmal nicht nur der Vergeltung, mit der die Verbrechen der Diktatoren geahndet werden, sondern auch dafür, wie das Virus einer totalitären Ethik selbst in einer Demokratie den Staat infizieren kann. (Demgegenüber aber noch mitzubekommen, WIE dieser Krieg zustande kam, gehören sie alle ebenfalls zu den Diktatoren, und Hitler gar nicht den Krieg mehr wollte!? WER hatte den Krieg in Wahrheit dann begonnen, andere dadurch zur Verteidigung vielleicht gezwungen wurden, vielleicht sogar Deutschland???)Vieles von dem, was Bacque berichtet, ist bisher nicht oder nur sehr wenig bekannt. Sogar Geschichtskenner werden ins Staunen geraten, wenn sie beunruhigende Tatsachen wie die erfahren, daß die Lebensmittelblockade gegen Deutschland und Österreich nach Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens am 11. November 1918 noch acht Monate bewußt fortgesetzt wurde und völlig unnötig schätzungsweise rund eine Million Menschen zusätzlich zu den Kriegsopfern das Leben kostete; man wird sich fragen, ob es angesichts des Grundsatzes der Selbstbestimmung notwendig und gerechtfertigt war, 15 Millionen Deutschen und Österreichern das Recht zu verweigern, in ihren angestammten Heimatländern zu bleiben, und sie statt dessen einer Art "ethnischer Säuberung" auszusetzen, indem man sie erst zur Flucht zwang und dann in einer Art und Weise vertrieb, die Millionen weiterer Opfer kostete, und dies nach offzieller Beendigung der Feindseligkeiten: Tod im Namen des "Friedens". "Berufsmäßige" Historiker werden jetzt wahrscheinlich den Einwand erheben, daß sie dies alles schon gewußt haben. Warum aber, wird sich der Leser gestatten, haben sie nicht darüber geschrieben, wenn sie es denn wußten? Warum haben sie die Öffentlichkeit nicht informiert??? - Diese Frage kann so beantwortet werden: Weil den Deutschen alliiert die Geschichte vorgeschrieben wurde. Nach Siegerlesart selbstverständlich. Wie kommen wir überhaupt dazu, uns auch noch soetwas vorschreiben zu lassen, nachdem sie fest den Krieg miteingerührt haben. Wenn nicht gar überhaupt. Denn: Geschäft ist Geschäft. Deutschland wäre niemals in der Lage gewesen, einen derart ausufernden Krieg zu verbrechen.Im Kern stellt James Bacque grundsätzliche Fragen der Menschenrechte, die beantwortet werden müssen. Er schreibt über die Leiden der Deutschen(Anm.: Selber dürfen sie es ja nicht, dann kommt gleich die Anti-blah-blah-Keule), Österreichern, Japanern und anderen Opfern - und warum auch nicht? In der Tat wird der Grundsatz der Menschenrechte ja nicht so sehr bei den "Konsens-Opfern" oder den Opfern der political correctness, sondern vor allem erst dann auf die Probe gestellt, wenn es um unpopuläre Individuen und Völker geht. Es sind häufig die kontroversen Fälle, wo kaum jemand die in Frage stehenden Personen als Opfer ansehen will und die es uns ermöglichen, den universalen Imperativ der Achtung der Menschenwürde geltend zu machen. Manch ein Leser mag mit Unbehagen auf Bacques Enthüllungen reagieren, und dies aus mehreren Gründen. Erstens; weil diese grotesken Verbrechen im Namen der Tugendhaften Demokratien Großbritaniens, der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Kanadas begangen wurden. Zweitens; weil er kaum etwas über diese Verbrechen wußte. Drittens; weil die Opfer durchweg ignoriert wurden und nie so etwas wie Mitgefühl oder Entschädigung erhalten haben. Viertens; weil das intellektuelle Establisment, die Universitäten und die Presse es nicht geschafft haben, sich mit den Folgerungen aus diesen Ereignissen ernsthaft auseinanderzusetzen.Natürlich begingen die geschlagenen Mittelmächte des ersten Weltkrieges und Achsenmächte des zweiten Weltkrieges viele horrende Verbrechen. Einige dieser Verbrechen wurden gerichtlich geahndet: 1921/22 vor dem Leipziger Tribunal(auch das war nicht der Krieg der Deutschen, sondern auch wieder jemandem hinterhergetrottet), 1945/46 in den Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozessen(Anm.: Wobei noch einige andere auf diese Anklagebank gehört hätten!)(dazu in zwölf weiteren Nürnbergerprozessen nach Kontrollratsgesetz Nr. 10) sowie 1947 vor dem Tokioter Tribunal. Zehntausende Kriegsverbrecher wurden abgeurteilt und mehrere Tausend wurden hingerichtet. (Anm.: Wer aber waren die wirklich Schuldigen? Sind es nicht jene, die den Krieg befahlen, bzw. ihn finanzierten???) Auch der Begriff Kollektivschuld ist unvereinbar mit der Menschenwürde und einer ordentlichen Rechtsprechung.(Vor allem wenn sie nicht zurecht besteht.)Doch gerade der Begriff Kollektivschuld ist es, der bisher die Herangehensweise von Historikern und Journalisten an die von Bacque aufgeworfenen Fragen geprägt und beherrscht hat. Weil die Deutschen als kollektiv schuldig betrachtet werden, haben sie irgendwie keine Rechte mehr(Anm.: Aber schon wieder fremde Kriege mitzufinanzieren, wie kommen wir überhaupt dazu?). Nur einige wenige Stimmen haben sich erhoben, um die von Amerikanern und verbündeten über viele jahrzehnte begangene Ungerechtigkeit anzuprangern(so Bacque). Nur wenige couragierte Menschen wie Herbert Hoover, George Bell und Victor Gollancz haben es gewagt, uns das moralische Dilemma vor Augen zu führen. In der Tat, wie konnten wir erst im Namen von Demokratie und Selbstbestimmung in den Krieg ziehen und dann, als Frieden war, unsere eigenen Grundsätze verraten - so Bacque.(Anm.: Ähnlich wie nun im Irak??? Wer spricht noch von Jugoslawien oder Afghanistan?)Bacques Kapitel über Flucht und Vertreibung von fünfzehn Millionen Deutschen am Ende des Krieges, gibt uns viel zu denken. In diesem Zusammenhang sollte man sich die Folgerung vergegenwärtigen, die der britische Publizist und Philanthrop Victor Gollancz in seinem Buch "Unser bedrohtes Erbe" zog:"Sofern das Gewissen der Menschen jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben ... Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität."Die unmenschliche Behandlung der Deutschen durch die vorgeblich so mitleidvollen Amerikaner und Briten stellt eine der kuriosen Anomalien dieses Jahrhunderts dar. Dennoch sind sich die wenigsten Menschen außerhalb Deutschlands bewußt, daß eine solche diskriminierende, undemokratische und menschenunwürdige Behandlung jemals stattgefunden hat. Wer hat überhaupt von der ethnischen Säuberung erfahren, von der 15 Millionen Deutsche betroffen waren? Abgesehen von den enormen kulturellen und wirtschaftlichen Folgen dieser demographischen Revolution im Herzen Europas wirft das Phänomen des Bevölkerungstransfers viele Fragen auf, die über die rein deutsche Erfahrung hinausgehen, denn das Recht, in seiner Heimat zu leben, das Recht, in seinem Heim zu bleiben, und das Recht von Flüchtlingen, in ihre Heimat und ihre Häuser zurückzukehren(Anm.: Das hatte sich unser Opa auch immer eingebildet und nun ist er tot) - dies sind fundamentale Menschrechte, die der Bekräftigung und Geltendmachung bedürfen.Am 26. August 1994 verabschiedete der UNO-Unterausschuß zur Verhinderung der Diskriminierung und zum Schutz von Minderheiten die Resolution 24/1994, in der dieses Recht auf Verbleib und Rückkehr nochmals bestätigt wird."Nur war da aber der Schaden an den Deutschen längst angerichtet.__________________________________________________ Der schlimmste Vorwurf, der die Historiker trifft: sie haben die Geschichte gefälscht, haben nicht nur die vergangene, sondern auch die künftige geprägt – ja, die Geschichte wurde mehr das Ergebnis der Geschichtsschreibung als die Geschichtsschreibung das Ergebnis der Geschichte.(Aus: Mörder machen Geschichte – von Dr. Karlheinz Deschner)

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