14 November 2009

Der 09. November und die Ursachen der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise


von Adreas Clauss

Unter diesem oder ähnlichem Titel erscheinen mittlerweile selbst in den Systemmedien wie Spiegel, Focus, Handelsblatt, Zeit und FTD regelmäßig diverse Artikel, so daß ich eigentlich keine Motivation mehr habe, einen 587. Artikel zum Thema Finanzkrise mit anderen Satzstellungen aber ähnlichen Aussagen einzureihen. Selbst im Fernsehen traue ich manchmal meinen Augen nicht, kommen doch auch hier Berichte und Reportagen, die vor ein paar Jahren kaum möglich gewesen wären, denn die Beschreibung der wirklichen Ursachen dieser Krise wird immer präziser und es ist genau das, was stutzig machen sollte.

Denn folgt man der Spur der Eigentümer der Medien, wird man feststellen, daß es die gleichen sind, die genau diese Krise herbeigeführt haben.
Selbstkasteiung? Das kann ich nicht glauben! Und wenn doch? Mit welchem Ziel?
Gibt es überhaupt eine Krise? Sind diese Art Krisen ein Naturgesetz?
Wenn das nicht der Fall ist, kann der menschliche Genius Sie dann nicht abstellen?
Oder wird diese Krise gar bewußt herbeigeführt und wenn ja, mit welchem Ziel?

Lesen Sie die Systemmedien! Da steht heute viel Wahres. Denken Sie lieber darüber nach, warum das da steht. Plötzlich ist nie etwas, es soll nur so scheinen.

Wir schreiben heute den 09.11.2009. Vor genau 20 Jahre gab es hier auch so ein plötzliches Ereignis. Oder sollte es nur so scheinen und den „Wir sind das Volk“ – Menschen, also uns, das Gefühl vermitteln, aus eigenem Antrieb und Kraft etwas geschafft zu haben? Sicher ist da auch etwas dran, weil Eigendynamiken wirken, aber Ursache und genaue Daten sind mit Sicherheit kein Zufall. Der 09.November. Was fand dort geschichtlich nicht alles statt. Sesam öffne Dich, die Mauer ging auf, vor 20 Jahren, vor 71 Jahren hatten wir am gleichen Datum 1938 die sogenannte Reichskristallnacht.
Vor genau 86 Jahren (09.11.1923) gab es einen kleinen Militärputsch in München. Hier stellte sich ein gewisser Adolf Hitler sozusagen erstmalig der Öffentlichkeit vor.
Vor 91 Jahren (09.11.1918) erfolgte im Verlaufe der Ereignisse der Novemberrevolution in Deutschland an genau diesem Tage die Ausrufung der Republik. Ein Jahr zuvor gab es in Rußland die sogenannte „Große Sozialistische Oktoberrevolution“ eigentlich ein Putsch der Bolschewiki mit 6 Toten am 25.10.1917. Am 08.11. tagte in Petersbug der 2. Allrussische Kongreß bei dem die Vertreter der Menschewiki nach dem brutalen Vorgehen der Bolschewiki den Sitzungssaal verließen. In den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Tages, man schrieb also den 09.11.1917 wurde Lenin Vorsitzender des Rates der Volkskommissare und damit Regierungschef Rußlands. Damit wurde das düsterste Kapitel der russischen Geschichte eröffnet.
Wenn wir die amerikanische Variante von 9/11 nehmen, da die in den Angaben Tag und Monat vertauschen, sind wir bei den Ereignissen rund um das World Trade Centers 2001. 36 Jahre zuvor am 11.09.1973 wurde der demokratisch gewählte Präsident Chiles aus dem Amt gebombt und umgebracht.(Luftangriffe auf die Moneda, dem Präsidentenpalast) Beginn der Militärjunta in Chile. Für den nachweislichen Strippenzieher Henry Kissinger gab es dann folgerichtig den Friedensnobelpreis, natürlich nicht dafür, noch besser, für den Friedensvertrag im Vietnamkonflikt, zu dem er wiederum selbst die Strippen zog. Es ist immer das gleiche Spiel, das wir dulden!

Am 11.09.1941 also lange vor der offiziellen Kriegserklärung im Dezember gab Präsident Roosevelt den sogenannten Shoot-on-Sight-Befehl an die Kriegsmarine der USA. Die Anweisung lautete, ab sofort ohne Vorwarnung auf deutsche Kriegsschiffe zu schießen, wenn diese sich in Gewässer vorwagen sollten, deren Schutz für die Verteidigung der Vereinigten Staaten als notwendig erachtet wurde. Na toll. Die Definition der Amerikaner für diesen Bereich schein heute der ganze Globus zu sein.

Bei den Freimaurern (wie Roosevelt einer war) und anderen Erleuchteten soll es u.a. Zahlencodes geben, die der weltweiten Gemeinde auch am Datum anzeigen, wer oder was hinter einem spontanen Ereignis oder Aktion wahrscheinlich steckt. Aber das ist natürlich auch nur eine alberne Verschwörungstheorie.

Kommen wir zur jüngeren Geschichte zurück.
Aus dem Kapitalismus der letzten 20 Jahre entwickelte sich nach dem scheinbaren Sieg über den Sozialismus/Kommunismus die Spielart der Globalisierung und mit Ihr der perfekteste Raubzug gegen die Menschheitsinteressen. Dagegen waren die Kommunisten eine Laienspieltruppe. Deswegen mußten sie auch erst einmal ins zweite Glied.

Wir haben jetzt die Chance zu erkennen, daß beide Systeme zwei Seiten der gleichen Medaille waren, hatten ja auch beide Systeme die gleichen Financiers.
1989 - dies zu erkennen, war das Deutsch Volk augenscheinlich noch nicht reif.
Deswegen mußte es kommen, wie es kommen mußte. Kein Staat, keine Verfassung, kein Friedensvertrag, keine Rechte, aber bei einem kollabierendem System die Poleposition.
Das sollte jetzt erkannt werden.
Schaue ich mich an, weiß ich, wovon ich rede. Persönlich brauchte ich zu ersten Erkenntnissen den umkehrten 9.11., also mehr als 10 Jahre.

Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten erleben, daß durch die gleichen Leute, die die jetzigen Ursachen geschaffen haben, nun in deren eigenen Massenmedien der Kapitalismus und die Globalisierung incl. seiner Protagonisten diskreditiert und an den Pranger gestellt werden. Man wird sich wundern, wie die tot geglaubte andere Seite der Medaille wieder salonfähig wird. Man wird polarisieren und an die niedrigen Instinkte appellieren, Schuld, Sühne und Rache, das alte Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Und in der höchsten Emotion sind die Leute nicht mehr in Ihrer Mitte und somit nicht mehr bei sich selbst und damit offen für jede Manipulation. Heute werden wieder diejenigen ihre Floskeln absondern, die sich 1989/90 besonders „verdient“ gemacht haben. Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, sonst bekomme ich vor lauter Ekel noch Pickel.
Die anderen sind selbstverständlich Verschwörungstheoretiker und wenn die Wahrheit nicht mehr zu stoppen ist, sind sie in einer Sekte, wenn das nicht reicht, Nazis oder Antisemiten. Spätestens hier reagiert insbesondere der Deutsche, wie ein Pawlowscher Hund. So findet man mich auch unter esowatch. Und in einigen Blogs läuft genau dieses Spiel. Da wird sich nicht sachlich mit Argumenten auseinandergesetzt, sondern stigmatisiert und dann ist der Fall für die Fremdbestimmten schon klar.
Die Leute werden sich wundern, über die Restaurierung tot geglaubter totalitärer Prinzipien auf denen nur das Etikett Demokratie klebt, das aber dem Totalitarismus der alten Sowjetunion beispielgebend sein wird. Dabei werden die Leute verängstigt aus Erfahrung nach Osten schauen, aber auch diese Blickrichtung war falsch, kommt doch diese Gefahr aus dem Westen. Der Hauptprotagonist hat auch einen Namen: Obama.
Yes, we can – aber was genau es ist, hat uns der Vertreter der Hochfinanz nicht gesagt.
Noch nie in der amerikanischen Geschichte waren die Spenden aus diesem Lager an einen Präsidentschaftskandidaten so hoch. Ob der Volksmund recht hat, wenn er meint:
Wess Brot ich ess´, des Lied ich sing´… ?
Was tut man nicht alles für den Friedensnobelpreis.
Ja in diesem Preis steckt schon eine Menge Sprengstoff, Dynamit eben - Alfred Nobel halt, sein Entdecker.
Und wie Sie sehen – immer wieder die gleiche Geschichte.
Das ist der Spiegel der uns vorgehalten wird und der uns anschreit: „Wann merkt ihr es endlich!“
In Brüssel haben sie ja schon einmal alle Begrifflichkeiten des Ostens.
Da sind Sie - die neuen Hochkommissare, wie bei Lenin.
Und Sterne hatten und haben die alle, ob weiße oder rote oder blaue oder gelbe, fünf oder sechszackig. Uns retten keine Sterne und auch keine Hochkommissare und schon gar nicht die aus Brüssel.
Uns retten Liebe, Vergebung, Dankbarkeit und Selbstverantwortung.

Ich halte mich weder für besonders begabt noch besonders intelligent. Ich habe dies, was gerade an den internationalen Finanzmärkten geschieht oder geschehen wird, auf verschiedenen Vorträgen schon ab dem Jahr 2002 beschrieben. Ich will damit nur sagen, daß es erkennbar war und ist. Da wollten es übrigens noch wenige hören, bzw. war da das eigentlich Offensichtliche durch diverse Bewußtseinsfilter eben noch nicht so offensichtlich, hauptsächlich jedoch waren die Konsequenzen mehr als unbequem.
Also verfahren die meisten, wie heute übrigens auch noch, nach dem Motto: „Geht doch noch“ oder nach der Vogel Strauß-Methode. Wenn sich jetzt daraus eine Krise entwickelt, aus der eventuell Chaos und Anarchie wachsen, dann entspricht das einem Plan.
Denn ein Schuldgeldsystem, das keinen natürlichen Gegenpart hat, kann nicht crashen.
Crash wogegen?
Das System ist schon lange totgesagt. Totgesagte leben bekanntlich länger.
Und wenn es wirklich tot ist, dann ist es immerhin noch nicht umgefallen.
Wenn es jetzt fallen sollte, dann wird es gestoßen.
Interessant ist es, zu beobachten, in welche Richtung es nun umfällt.
Und wenn uns aus diesem Chaos scheinbar ohne eigene Mühe der Erretter erwachsen sollte, ist dies mit Sicherheit der Kontra-Indikator.

Haben wir überhaupt eine Krise? Ja und nein!
Sie wird herbeigeredet. Denken viele Menschen die Krise, ist sie auch real. Was meistens nicht in der „Bild“ steht oder bei denen, wo die Leute in der ersten Reihe sitzen oder mit dem 2. besser sehen, ist, welche tiefen wirklichen Gründe vorhanden sind und noch weniger, welche machbaren Alternativen es gibt.

Nach Konfuzius hat der Mensch 3 Wege klug zu Handeln. Den Weg über Nachdenken, bezeichnete er als den edelsten. Er ist aber auch der Schwierigste, weswegen sich viele Menschen damit lieber nicht beschäftigen. Ist echte Arbeit und strengt an.
Der 2. Weg ist der über Nachahmen, den er als den leichtesten beschrieb.
Der 3. Weg ist der über Erfahrung, was nach Ansicht von Konfuzius der bitterste ist.

Da die meisten Menschen lieber fern sehen, was zur Folge hat, daß sie weniger durchsehen, werden sie den Weg 3 wählen. Dies war bisher auch der meine. Ich spreche hier also hauptsächlich aus Erfahrung und bin selbst gerade dabei mich von 3 nach 1 zu arbeiten. Das ist verdammt schwer.
Persönlich ist mir erst nach den Ereignissen vom 11.09.2001 aufgefallen, daß insbesondere im Finanzsystem etwas gewaltig nicht stimmt. Mit dem genauen Beschäftigen und permanenten wertfreien Nachhaken und Hinterfragen getreu dem Ausspruch von Georg Christoph Lichtenberg: „Was allgemein als ausgemacht gilt, verdient am meisten untersucht zu werden“, änderte sich mein Weltbild in den letzten Jahren grundlegend.
Die Erkenntnis, daß vieles woran man geglaubt, gearbeitet und wofür man sich engagiert hat, falsch war – das ist die eigentliche Krise. Diese ist individuell. Wenn man beispielsweise versucht, alle Konditionierungen beiseite zu schieben, springen die Ungereimtheiten dieses Kreditgeldsystems regelrecht ins Auge. Wenn Sie in Lexika und Fachbüchern nachschauen oder in Neusprech googeln, welche Funktionen Geld haben soll, werden Sie in der Summe auf folgende wichtige Aussagen und Kriterien stoßen, was Geld in den Augen der Experten ist:
- Tauschmedium
- Wertaufbewahrungsmittel
- Wertmaßstab
- Wertestandard
Komisch, entweder nutze ich Geld als Tauschmittel oder ich bewahre es auf. Die beiden ersten Funktionen heben einander auf. So nebenbei ist die postulierte Eigenschaft der Funktion der Wertaufbewahrung ziemlich anmaßend. Der Dollar allein verlor in den letzten 40 Jahren mehr als 85 % seines Wertes und damit seiner Kaufkraft.

Die Leser, nicht nur in Deutschland und Österreich schließen zur Altersvorsorge gern Lebensversicherungen ab. Statistisch hat jeder Deutsche zwei davon. Nur ist damit überhaupt nichts versichert, schon gar nicht die Rente. Der Konkurrenzkampf tobt in der Frage ob der eine Anbieter für einen bestimmten monatlichen Betrag 100.000.- € oder ein anderer sogar 120.000.- € nach sagen wir 25 oder 30 Jahren Laufzeit verspricht. Nun versprechen und in Aussicht stellen, kann man viel. Wenn Sie sich einmal gruseln wollen, dann sehen Sie sich die Entwicklung prognostizierter Ablaufleistungen deutscher Lebensversicherer an. Ein Blick auf das Portfolio sogenannter Wertpapiere, wäre auch sehr interessant.
Aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Keiner kann Ihnen nämlich sagen, was Sie nach 20 oder 30 Jahren für beispielsweise 100.000.- €. bekommen.
Mal so nebenbei. Alle, die vor 20 bis 30 Jahren eine Police abgeschlossen hatten, wurde eine Auszahlung in DM versprochen. Und? Bekommen Sie die?
Sie bekommen die Hälfte davon in Euro. Nur ist mittlerweile die Kaufkraft von einem Euro gleich dem der DM vor 10 Jahren.

Aber bleiben wir bei den vorgeblichen Eigenschaften von Geld oder was es sein soll. Einerseits ist Geld gesetzliches, öffentliches Zahlungsmittel. Auf der anderen Seite wird es von einem privaten Kartell herausgegeben, mit dem dieses und jeder andere beliebig spekulieren kann und darf. Dann soll Geld Wertmaßstab sein. In der Tat wird auch kein Maßstab in der Wirtschaft so oft gebraucht, wie sein Ausdruck in Geld.
Warum in aller Welt wird denn nun dieser Wert nicht stabil gehalten?
Zum Schluss hat man Kreditgeld an ein Zinseszinssystem gekoppelt, das allein aus mathematischen und nicht aus ideologischen Gründen zu seiner Selbstzerstörung führen muss. Die Reihe bei 100 % ist atemberaubend:
1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256, 512, 1024, 2048, 4096, 8192 und dann wird es aus einer eins schon fünfstellig. Mit 5 % passiert genau das Gleiche, nur bemerkt man es in den ersten 30 – 40 Jahren nicht so dramatisch.
Aber Bäume wachsen nicht in den Himmel.
Von unseren Investmentfonds erwarten wir das schon. Wie Sie sehen: Widersprüche, Widersprüche, Widersprüche, schon beim ersten Blick. Sie zu entdecken, dazu muss keiner Experte sein. GMV ist hier der wichtigste Indikator: Gesunder MenschenVerstand.

Die beste Definition von Geld ist, daß es Gesetz ist. Das ist fast schon alles.
Das größte Übel dabei ist, daß wir es einem privaten Konsortium überlassen haben, es herauszugeben und dann noch gegen Zins, für eine Kreation aus dem Nichts, gegen eigentlich wertloses Papier, das wir anbeten, dem wir nachjagen, für das sich manche gegenseitig umbringen. So blöd wird kein Mensch geboren. Das Papier erhält seinen Wert durch die Bedeutung, die wir selbst dort hineingeben und durch unsere Anerkennung dieses Schuldgeldsystems in ökonomische Abhängigkeiten geraten, die dazu führen, deren Kreditgeld schlußendlich auch benutzen zu müssen. Dumm gelaufen oder einfach genial. Die Betrachtungsweise ist davon abhängig, auf welcher Seite Sie stehen.
Das ist eigentlich schon alles. Der Rest sind nur die Folgen.

Schauen Sie doch einfach mal ins Lexikon, was eine Banknote ist.
Sie lernen viel mehr über die Ursachen der Finanzkrise, wenn Sie sich die Scheine, die Sie jeden Tag benutzen, einmal genau anschauen.
Warum steht auf den Dollar? Wir lesen:
„Diese Note ist ein legales Zahlungsmittel für alle privaten und öffentlichen Schulden.“
Von Geld steht da gar nichts. Auf der Rückseite kann man etwas über die Deckung oder Haftung erfahren: „Wir vertrauen auf Gott.“
Sagen sie nun nicht, Sie sind betrogen worden. Sie haben sich betrügen lassen.
Es steht eigentlich immer alles da oder in Symbolen versteckt.
Ist der Euro überhaupt eine Banknote?
Warum steht es nicht mehr auf den Scheinen? Daß er nicht gefälscht werden darf, wie früher auf den DM-Scheinen, finden wir auch nicht mehr? Schauen Sie genau hin, der Schein hat nur ein Copyright. Warum steht da eigentlich gar nichts, außer einer Zahl, die die Wertigkeit angibt?
Selbst beim Emittenten muß ich raten. 3 Buchstaben können alles sein.
Wenn Sie die Geschichte des Euro betrachten und die Zeichen nur und ausschließlich an den Scheinen richtig deuten können, dann werden sie feststellen, daß der Euro ganz klar den Tatbestand von § 263 StGB (Betrug) erfüllt, das Kreditsystem als solches § 291 StGB (Wucher) Aber wer interessiert sich schon für Recht. Dafür gibt es ja Experten und die werden es schon richten. Und schon wieder haben wir unsere Verantwortung delegiert.

Was hat das nun mit den Ursachen der Finanzkrise zu tun?
Es hat damit etwas zu tun, daß Menschen zwar jeden Tag sogenanntes Geld, also Zahlungsmittel benutzen, aber fast alle keine genaue Vorstellung davon haben, was es ist, wo es her kommt, wie es entsteht und wieder verschwindet etc., wer und auf welche Veranlassung hin, es herstellt wird, wem es gehört und wer die Kontrolle darüber hat.
Die Banken sind pleite. Na und! So lange der Bankomat die Scheine ausspuckt oder meine Plastikkarten in den Konsumtempeln akzeptiert werden – mir doch egal!
Der Staat ist überschuldet – na und! So lange die Gehaltschecks kommen oder Hartz IV überwiesen wird – geht´s doch noch.
Um dieses Thema ist ein dichter Nebel gelegt worden, so daß das Unverständnis unseres Kreditsystems, die Ursache vieler Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen sind. Währenddessen schauen wir auf Aktienindicees, vergleichen in Prozenten, rechnen herum, rätseln, ob es eine Inflation oder eher eine Deflation geben wird, was wir eigentlich genau in diesem Moment haben, sind somit in deren Energie und merken nicht, daß wir damit über Symptome reden.
So nebenbei bemerkt, ist es nur temporär interessant, was es gerade geben wird.
Langfristig kann es Ihnen egal sein, ob Sie nun Ihr Vermögen und Einkommen über eine Deflation oder Inflation verlieren. Das Ergebnis ist immer: Sie sind 2. Sieger.
Das ist in dem Spiel so vorgesehen.
Dieses Kreditgeldsystem ist mit Sicherheit kein göttliches Prinzip.
Aber das dieses von Menschen gemachte Prinzip von der Masse bis heut nicht einmal ansatzweise verstanden wurde, ist die Hauptursache der Finanzkrise. Diejenigen, die dieses Kreditgeld kontrollieren und herausgeben, bestimmen schließlich jeden Preis jeder Ware ausgedrückt in Geld, sie bestimmen, wer wann welche Profite macht, also an diesem Spiel teilnimmt oder nicht.
Das verleiht denen, die es herausgeben, die Macht über alles.
„Gib mir die Macht über das Geld und mir ist es egal, wer die Gesetze macht“, sagte ein gewisser Rothschild der ersten Generation schon Ende des 18. Jahrhundert.
Ein anderer späterer Zeitgenosse des gleichen Familienclans meine fast 100 Jahre später:
„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“
Recht haben Sie.
Soviel zum Märchen der angeblich Freien Marktwirtschaft.

Ich will diesen Nebel um das Geld mit diesem kleinen Beitrag auch nicht ansatzweise lüften, dazu ist er a) zu dicht und b) ist dies lieber Leser, Ihre Hausaufgabe, so Sie der Meinung sind, die Auflösung des Nebel könnte für Ihr weiteres Leben von Bedeutung sein.

Sie werden auch nur das richtig glauben, was Sie sich selbst erarbeitet haben.
Ich kann nur neugierig machen, sich damit auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch die Deutsche Geschichte, denn sie war mit Sicherheit anders, als man uns gerade heute wieder versucht glauben zu machen.
Was ist die Geschichte dahinter?
Genau das ist eine spannende Frage zum 09.11. gleich welchen hier angeführten Jahres.
Wenn Sie das nicht interessiert, ist das O.K.
Die Krise findet statt, für die, die Sie erleben wollen.
Wenn der Leidensdruck nicht groß genug ist, dann müssen die Daumenschrauben halt noch weiter angezogen werden. Ich finde dies übrigens richtig.
Das liest sich jetzt aber sehr ungemütlich, nicht wahr?

Ja, lieber Leser, nun bin ich fast am Ende mit meinem Artikel über die Ursachen der Finanzkrise. Der eine oder andere von Ihnen reibt sich die Augen und wird denken, daß er in einem vermeintlichen Sachbeitrag mit so vielen Worten noch nie so wenige Fakten las.
Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Leser denken!
Ach übrigens, wer hinterfragt schon die angeblichen Fakten?
In diesem Artikel fehlen die messerscharfen Analysen, Zahlen und Daten, die vor allem dazu führen, daß man sich genüsslich zurücklehnen und auf die anderen schauen kann. Denn an den Ursachen dieser Misere, war man ja selbst nie beteiligt.
Unverblümt wird heute in den Medien über die Rettungspakete an Banken geredet, über Milliardenbürgschaften, über Megadeals, bei denen man kein Abitur braucht, um ansatzweise zu verstehen, daß das ein Verschiebebahnhof von Arm nach Reich ohnegleichen ist und für sogenannte Erleuchtete und Kompetenzträger ein Selbstbedienungsladen ohne Kasse, betretbar nur mit Clubkarte, die wir, das Volk, nicht besitzen.
Und? Der angebliche Souverän, das Volk? Das Stimmvieh?
Diskutiert es Alternativen, bereitet es diese vor oder lebt es diese gar?
Ja und nein. Oder besser - sowohl als auch.
Viele Menschen haben sich leider so abstumpfen lassen, daß sie sich nicht einmal richtig aufregen und es einfach geschehen lassen, weil sie nicht einmal mehr in der Lage sind, festzustellen, was der eine oder andere Vorgang in der Folge mit Ihnen persönlich zu tun hat. Sie sind ja nur die braven Staatsbürger, mit Betonung auf Bürger, denn Bürgen soll man würgen.
Wir leben nun einmal in einer Demokratie, die natürlich bei genauem Hinsehen nicht einmal eine richtige ist. Dafür wird der Begriff um so mehr verwendet. Da kann es dann schon vorkommen, daß das eigene Schicksal abhängig wird vom Stimmverhalten einer teilweise lern- und wissensresistenten Masse.
Diese haben in einer Demokratie nämlich die gleiche Stimme.
Das ist wichtig, sonst gäbe es keine Wahlen.
Zu Wahlen ist man nun angehalten, seine Stimme abzugeben. Dann ist sie weg, die Stimme, ruhend in der Wahlurne. Die Urne ist ein Gefäß zur Aufbewahrung der Asche Verstorbener. Nachdem man aus Showgründen, die dem Ego des Wählers dienen, vermeintlich um die Stimme gebuhlt hatte, braucht man Sie für die nun folgende Wahlperiode auch nicht mehr. Eine Demokratie, deren Basis in der Hauptzahl ängstliche, ökonomisch abhängige, wissens- und/oder gewissenslose Hamsterradläufer sind, ist das perfekte Mittel zur Versklavung der Völker. Natürlich völlig demokratisch.

Echte gelebte Demokratie hat eine entscheidende Voraussetzung – den universell gebildeten, ökonomisch unabhängigen, selbstbewußten Gestalter!
Davon sehe ich noch nicht sehr viele. Und für diejenigen, die das Potential, die Bildung und die Intelligenz dazu hätten, wurde der Begriff und das Verhalten „political corectness“ erfunden.
„Mehrheit? Was ist Mehrheit?
Mehrheit ist Unsinn!
Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen.
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
für Brot und Stiefel seine Stimm´verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

Das wußte nicht nur Friedrich Schiller im Demetrius, sondern auch die Gründungsväter der Vereinigten Staaten, weshalb weder in der Bill of Rights, noch in der amerikanischen Verfassung das Wort Demokratie auch nur ein einziges Mal erwähnt wird.
Da nach wie vor viele Menschen weder Ihre Rechte, noch die Geschichte kennen, mutierten Sie vom Bürger und Souverän zum Stimmvieh.
Das ist die eigentliche Ursache nicht nur der gegenwärtigen Finanzkrise!
Thema verfehlt. Ja - vielleicht?
Habe ich an den Leser gedacht? Ja, mit Sicherheit!
Wird es verstanden? Ich weiß es nicht! Ich hoffe es!

Wenn jemand einen Betrug großen Stils plant, dann wird er die Ausführung in 1000 kleine Schritte einteilen, wo jeder nur ein kleines Teilstück zu erledigen hat, am besten noch so, daß er den Gesamtplan nicht überblickt. Jedes Teilstück ist so bedeutungslos, daß jeder Beteiligte, für seinen Anteil, immer die Hände in Unschuld waschen kann, obwohl am Ende gar ein Verbrechen steht.

Wenn Sie hier am Ende des Artikels auf die Idee kommen, daß die Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise in Ihnen selbst schlummern, dann war das schon einmal ein guter Anfang. Es ist nämlich unsere Akzeptanz in deren Systeme und vor allem die Benutzung deren Geldes, das der anderen Seite die Macht gibt, zu tun und zu lassen, was Sie will. Genau davon, wird im Moment reichlich Gebrauch gemacht und zwar so lange, bis es richtig weh tut. Das ist gut so.

Wie lautete ein Slogan 1989/90:
„Kommt die D-Mark nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr“
Nun – die D-Mark kam.
Schauen Sie selbst auf die Ergebnisse, besser, ohne zu werten.
Der dunklen Seite der Macht ist es erlaubt, zu verführen und zu täuschen über den Materialismus, Geld, Konsum, Drogen, Sex, Macht, Egospiele etc. Dies sind unsere Prüfungen. Prüfen Sie Ihre Einflugschneisen für diese Verführungen. Jeder ist dabei unterschiedlich anfällig.

Darüber hinaus haben wir den freien Willen und immer die Wahl.
Geht doch noch! Richtig!
Wir bekommen immer das, was wir verdienen!

Wenn es denn eine Krise sein soll, weil wir die Ursachen nicht verstanden haben, dann soll es so sein. Erfahrung eben, bis wir es gelernt haben.
Gott würfelt nicht. Er urteilt auch nicht. Das hat er uns überlassen. Ein Prost auf den 09.November! Geben uns doch die damit verbundenen Begleitumstände und Folgen die Chance, die Ursachen und Wirkungen bestimmter geschichtlicher Abläufe zu erkennen.

Und jetzt kommt das absolut Positive dieser Geschichte.
Ja, es gibt Sie, die Menschen, die daraus lernen und Pläne für eine neue, bessere Welt entwickeln, damit nicht andere missionieren, sondern sie einfach selbst leben. Ich lerne täglich mehr davon kennen. Wenn man sich selbst öffnet, werden andere Menschen es gleich tun und siehe da, es reagieren sogar einige, von denen man es nicht erwartet hat. Warum? In unserem absolut Innersten kennen wir die Wahrheit, haben ein untrügliches Gefühl für Gerechtigkeit.
Die Anzahl dieser Menschen wächst exponential. Deswegen wird über das Hamsterrad, kreiert aus Schuldgeld, Entertainment, Chemtrails und Nahrung alles versucht, dass wir möglichst lange diesen inneren Punkt nicht treffen.
Ich beobachte, dass dies den scheinbar Mächtigen immer weniger gelingt. Auch Menschen, die man eventuell gestern noch der dunklen Seite der Macht zuordnet hat, erkennen Ihre Verantwortung und spielen plötzlich nicht mehr mit.
Plötzlich?
Das erkennt man an der Flut von Information zum Thema Schweinegrippe und Massen- oder Zwangsimpfungen. Dieses Spiel wird den Machern nicht mehr vollständig gelingen. Das ist unsere Chance vom Egotrip zur gemeinwohlverpflichteten Solidargemeinschaft, zur Erfahrung was Menschlichkeit bedeutet. Das gibt anderen Menschen wiederum die Chance zum Nachahmen:
Das ist der Weg, wie Konfuzius ihn schon beschrieb. Es gibt übrigens so gut wie nichts Neues, kein Gedanke, der nicht irgendwo schon gedacht wurde. Auch von mir nicht.
Nur gehen sollte man den Weg dann schon. Dieser Weg ist auf jeden Fall spannend und manchmal ungemütlich, wenn man aber genau seine Bestimmung dabei getroffen hat, auf jeden Fall erfüllend.

„Ich beginne mit dem Mann im Spiegel. Ich bitte ihn seine Wege zu ändern.
Und keine Mitteilung hätte klarer sein können.
Wenn du aus der Welt einen besseren Platz machen möchtest:
Schau dich an und verändere dich!“
Michael Jackson aus „Man in the Mirror“.

Ich habe mich selten in meinem Leben so frei gefühlt, wie in den Tagen, Wochen und Monaten um dieses Ereignis vor genau 20 Jahren. Wenn dieses Gefühl wieder weg ist, dann liegt das daran, dass wir unsere Hausaufgaben noch nicht richtig gemacht haben.
Aber was nicht ist, das kann ja noch werden.
Vielleicht geht das dem einen oder anderen Leser genauso.
Die Frage, die Sie sich eventuell stellen könnten, lautet:
„Was kann ich heute tun, um mich in diesen Zustand wieder hinein zu katapultieren?“
Dann hören sie einfach in sich hinein.
Dort und nur dort werden Sie eine Antwort finden.
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