25 Februar 2007

Wie immer,USA lügen und lügen und lügen...


ARTIKEL VON VICTOR WILCHES
Die zentralen Pfeiler des Angriffsplans gegen den Iran bestehen aus einer Serie von Politiken und Beziehungsmechanismen in einem multidimensionalen Krieg, die alle dasselbe Ziel verfolgen: Die Zerstörung des Irans um das Land zu kontrollieren und sich seiner enormen Reichtümer an Gas und Öl zu bemächtigen.

Diese prinzipiellen Grundpfeiler welche die Bush-Administration aktuell ausarbeitet und von welchen wir einige genauer analysieren werden, sind:
1. Das Verursachen internationalen und diplomatischen Drucks gegen das Nukleraprogramm des Iran durch den UN-Sicherheitsrat, mit dem Effekt der ökonomischen und militärischen Sanktionierung
2. Geo- finanzielle Angriffe, mit denen der Preissturz für Öl manipuliert und die Regierung Mohamed Ahmadineyad`s wirtschaftlich stranguliert wird
3. Eine Überschwemmung der Kommunikationsmedien auf weltweiter Ebene mit Propaganda gegen die Gefahr, welche das shiitische Regime aufgrund seines "religiösen Fundamentalismus", seines Atomprogramms und seiner "Terroristen und Radikalen, welche die USA hassen und US-Soldaten töten" zuwinkenden Unterstützung, repräsentiert
4. Das Ausschwärmenlassen von Kontingenten und die Bereitstellung von Angriffsmitteln. Das Entsenden von Transportflugzeugen, atomaren U-Booten, Soldaten und Flugabwehrsytemen in der Zone
5. Unterstützung iranischer Dissidentengruppen in Kollaboration mit der vom Weissen Haus aufgestellten Geheimgruppe die als Iran Syria Policy und Operations Group (ISOG) bekannt ist .[2]
6. Impulse zur Formierung und Schaffung von Konfrontationen und Bürgerkriegssituationen in jenen Ländern, welche die Entwicklung der Anti-Iran Pläne verhindern könnten: Irak, Palästina, Líbanon.

In jedem Fall bewegen sich die wirtschaftlichen Attacken innerhalb eines multidimensionalen Kriegs, der von den USA angegangen wird; dazu gehört auch ein Krieg des Typs "geofinanziell".
Dieser Druck wird ausgeübt und manipuliert von Multinationalen und Welt-Finanz-Zentren, im Besonderen von der Investmentbank Goldman Sachs und der Saudi Arabiens, deren Ziel es ist, den Ölpreis auf 40 US-Dollar pro Barrel sinken zu lassen. All`dies ist eingefügt in den Plan der Saudis, den Ölpreis zu verringern und die Produktion zu steigern, um den Iran im Fall eines Rückzugs der USA aus dem Irak debil zu machen. Der zentrale Gedanke ist, den Iran finanziell zu schwächen, da 85 % seiner Einnahmen aus dem Ölexport stammen und auch die Gasförderung mit 40% einen wichtigen Faktor darstellt. Der Iran selbst hat nicht die Kapazität auf lokaler Ebene zu raffinieren.

Entgegen dem anfänglichen Argument, der Preissturz für Öl sei eine Folge der Klimaprobleme, wie "el Niño, behauptet der Herausgeber von Global Money Trends Magazine (2007-01-09), Gary Dorsch, dass der reale Grund die exzessive Produktion ist, da die OPEC mit ihrer Verpflichung im Dezember die Ölproduktion auf 23.3 Millionen des bdp zu senken, einen Schwindel begangen hat. Stattdessen förderte das Kartell 27 Millionen bdp, d.h. 700tausend bdp mehr als die vereinbarten Quoten. Man muss sich vergegenwärtigen, dass das Land das die grössten Ölkapazitäten und die Mittel besitzt, um den Preis zu drücken, Saudi Arabien ist.
Die Attacke seitens Goldmann Sachs basiert auf der 50 %igen Einschränkung ihrer Risikien im Ölsektor in diesem Jahr, wie es in einigen Fussnoten des Goldman Sachs Commodity Index zu finden ist, was natürlich bereits angefangen hat eine einschlagende Wirkung auf die Inverstoren zu zeigen. Hierauf bezieht sich Warren Mosler, Präsident der Valence Corp, ein multimillionen schweres Hedge Fonds-Unternehmen: "Wenn das Goldmann-Modell den institutionellen Investoren sagt, dass sie ihre Risikien im Energiesektor zu einem Gossteil verringern müssen, dann tun sie das" ( angeführt von Michael Norman in Energy Dumped, New York Post, 2007-01-08.).

Es scheint jedoch, dass Ahmadineyad angesichts dieses Plans, die Wirtschaft des Iran zu ersticken, Vorbereitungen trifft. Seine Regierung hat für den am 21. März ( Feiertag des Jahresbeginns im Iran ) in Novruz zu veranschlagenden Kurs, einen Preis von 33.70 US-Dollar pro Barrel gebilligt "um den Iran vor seinen Feinden zu schützen, die versuchen seine Wirtschaft zu schädigen, indem sie den internationalen Preis für Rohöl senken." (Reuters, 2007-01-21)
Dieser Art von Druckausübung hat sich die Europäische Union angeschlossen, indem der Europäische Gerichtshof in erster Instanz das Einfrieren von Fonds der bewaffneten Mujaheddin Halk ( Kämpfer des Volkes ) annulliert hat. Diese Organisation wurde von der EU, den USA, Kanada und dem Iran für terroristisch erklärt und verfolgt das Ziel, das Regime im Iran auszulöschen.
Gleichzeitig haben die USA eine Reihe diplomatischer Schritte eingeleitet sowie Verbindungen sowohl mit Staaten als auch mit politischen Führern des Mittleren Orients aufgenommen. Hierbei handelt es sich in einigen Fällen um den Versuch, vor dem militärischen Angriff auf den Iran mögliche Verbündete zu gewinnen und in anderen darum, mögliche Gegner sowohl in den USA als auch in Israel, die die Aufmerksamkeit und Armeekräfte Israels auf seinem eigenen Territorium in die Pflicht nehmen könnten, auszumachen und zu isolieren.

Das ist der Grund für die in letzter Zeit häufigen Reisen von Condoleezza Rice und anderer wichtiger Mitglieder der US-Regierung in den Mittleren Orient zu Treffen mit den dortigen Staatschefs und politischen Führern.
Während einer ihrer letzten Reisen traf sich Rice mit den Auslandsministern von Ägypthen, Jordanien, Saudi Arabien und den sechs Mitgliedern des Kooperationsrates der Golfstaaten um zu versuchen eine einheitliche Front gegen den Iran zu bilden. Aber obwohl sie die sichere Unterstützung für den neuen Plan der Bush-Administration im Irak erreichte, schrieb die Zeitung The Peninsula von Qatar in ihrem Editoral vom 17.Jan.07 "Diese ganze Reise des Jetset scheint im Voraus ein weiterer unbrauchbarer Versuch der Diplomatie..." Tatsächlich kehrte Rice mit leeren Händen und einem Haufen falscher Versprechungen hinsichtlich eines Optimismus nach Washington zurück.
Desweiteren zog Condoleezza Rice in dem angestrengten Bemühen, die USA in diesem aktuellen Augenblick zum Friedens,-und Verhandlungsführer im Mittleren Orient zu machen, neuerlich die zum Tode verurteilte und verachtete "Road-Map" hervor. Indem sie diese in einem Jounglierakt als vital preiste, versprach sie, dass mit den USA als Vermittlerin, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Israel und Palästina stattfinden würde, durch welche der Konflikt beendet würde
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