04 August 2006

Alle spüren das Ende, Bush wird öffentlich vorgeführt


Angelehnt an ein altes Sprichwort kann man heute feststellen: Wer pleite ist, braucht für Spott nicht zu sorgen. "Der Große Satan" bekommt täglich in Irak und Afghanistan auf die Schnauze gehauen, und es ist absehbar, bis er wie ein geschlagener Hund aus beiden Ländern getrieben wird. Diese Niederlage geht einher mit dem totalen finanziellen Absturz USraels, schon bald wird diese politische Schaltzentrale nicht mehr in der Lage sein, die Menschheit auszubeuten und in Angst und Schrecken zu versetzen.
Es war die letzte Hoffnung USraels, den Irak zu besetzen und mit dem Verkauf des konfiszierten Öls auf dem Weltmarkt das Handesdefizit wieder auszugleichen. Aber der heldenhafte Widerstand im Irak durchkreuzte die "humanitären" Raubpläne. Die Besatzer waren zwar imstande, Zehntausende von hilflosen Menschen, darunter unzählige Frauen und Kinder im Irak zu töten, aber sie sind außerstande, das Öl aus der Erde zu holen und zu verhökern. Der irakische Widerstand sprengt jede neue US-Ölpipeline, sobald sie Öl zu transportieren beginnt. Darüber hinaus kostet die Besetzung des Irak jeden Tag einige Milliarden Dollar, die nicht da sind. Amerikas Lage mit trostlos zu beschreiben, wäre mit Blick auf die wirkliche Situation ein operettenhafter Vergleich. Militärisch kann sich der "Große Satan" nicht mehr allzu viel erlauben. Rußland und China können in einem großen Krieg die USA für immer von der Landkarte tilgen. Und Regional ist das menschenverachtende System noch nicht einmal mehr in der Lage, ein Land wie den Irak unter Kontrolle zu bekommen.
Um so mehr rücken neue Weltligaspieler in den Vordergrund und lassen keine Gelegenheit aus, den taumelnden Riesen mit Spott zu überziehen. Die USA verlangen seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion keck die Weltdominanz, genannt monopolare Weltordnung. Eine Zeitlang widersprach niemand, heutzutage löst diese Anmaßung weithin Gelächter aus.
Noch vor etwa fünf Jahren wäre es undenkbar gewesen, daß erklärte USA-Gegner in Rußland hofiert worden wären. Heute ist das anders: "Nur knapp zwei Wochen nach dem G-8-Gipfel in St. Petersburg, wo Kremlchef Wladimir Putin die Staats- und Regierungschefs der führenden Industriestaaten umwarb, erhält der Venezolaner und erklärte USA-Gegner Hugo Chávez einen rauschenden Empfang." (Welt, 27.7.2006, S. 4)
Der Besuch des venezolanischen Präsidenten ist besonders pikant, weil er vor seinem Zwischenstopp in Moskau den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko besuchte, der von USrael als "letzter Diktator Europas" apostrophiert wird. Chávez brüskierte Washington, indem er mit Lukaschenko sogar eine "strategische Allianz" schloß: "Beide sehen sich in einem Boot. Denn 'unsere nationalen Projekte sind erfolgreich, und deshalb beunruhigen sie den Imperialismus', sagte Chávez bei seinem Besuch in Minsk, wo er in der Militärakademie das 'schreckliche Gebiß des Imperialismus' beschwor." (Welt, 27.7.2006, S. 4)
Israels Statthalter in Washington, George W. Bush, tobte vor Wut, da er es nicht verwinden kann, diesen neuen Bündnissen nichts mehr entgegensetzen zu können. Nicht nur, daß Präsident Chávez in Moskau von Präsident Putin mit einem "rauschenden Empfang" begrüßt wurde, kaufte der in Washington nach Fidel Castro meistgehaßte Mann Lateinamerikas auch noch reichlich Kriegsgerät in Rußland ein. "Venezuela hatte bereits vor Jahresfrist 100 000 Kalaschnikows - laut Chávez das 'Banner der venezolanischen Armee' - gekauft. Doch das sei 'zuwenig für uns', verkündete der venezolanische Botschafter in Moskau Ende Juni. Chávez, der sich zu einer großen Einkaufsreise von Waffen verschiedener Art in Rußland aufhält, wofür er über eine Milliarde Dollar ausgeben will, möchte bei der Gelegenheit auch einen Vertrag über den Bau von zwei Kalaschnikow-Fabriken in seiner Heimat abschließen. Vereinbart werden soll auch die Lieferung von 24 Su-30-Kampfjets und 30 Hubschraubern." (Welt, 27.7.2006, S. 4)
Die nächste Bestellung Venezuelas an die russischen Waffenschmieden werden Raketenabwehrkomplexe vom Typ Tor-M1 und Ossa beinhalten. Mehr noch, Venezuela wird seine amerikanischen Kampfjets F-16 durch russische Suchoi-Jagdflugzeuge ersetzen.
Wie tief der Stern Amerikas gesunken ist zeigt sich daran, daß Washington in Moskau erfolglos wegen der Waffenlieferungen an den erklärten Feind Venezuela protestierte. Die Antwort Moskaus war ein verächtlicher Hinweis auf die Souveränität Rußlands. "Der Pressesprecher des US-Außenministeriums, Tom Casey, habe Moskau mehrfach seine Besorgnis über die Waffengeschäfte ausgedrückt, die die Verteidigungsbedürfnisse Venezuelas überstiegen und nicht der Stabilität in der Region dienten, sagte Casey. Das russische Außenministerium wies die US-Kritik mit dem Hinweis zurück, die militärische Zusammenarbeit mit Venezuela stehe 'in völliger Übereinstimmung mit den Normen des Völkerrechts sowie der russischen Gesetzgebung'. Der Außenamtssprecher Michail Kamynin wies darauf hin, daß es sich um die Beziehungen zweier souveräner Staaten handele." (Welt, 27.7.2006, S. 4)
Was die Handlanger Israels in Washington noch mehr in Rage brachte als die Zurückweisung ihrer Forderung, keine Waffen an Hugo Chávez zu liefern, war die Tatsache, daß dieser nach seinem Moskaubesuch einen weiteren Erzfeind Washingtons besuchte, den iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Teheran. Präsident Putin ließ Hugo Chávez herzliche Grüsse an Präsident Ahmadinedschad bestellen. Der Besuch von Chávez in Teheran dürfte noch mehr Sprengstoff enthalten, als die Waffenkäufe in Rußland. Gemeinsam wollen der Iran und Venezuela ihr Öl in Zukunft in Euro abrechnen, und nicht mehr in Dollar. Sie haben ein klares Ziel, USrael zu Fall zu bringen: "Der Venezolaner reist anschließend weiter nach Teheran. Er wolle eine 'antiamerikanische Erdölfront' bilden, so eine Moskauer Zeitung. Nicht von ungefähr wird in den USA die Frage erörtert, wie sicher die Belieferung des Landes mit venezolanischem Erdöl noch ist." Die jüdischen Organisationen kreischten vor Schmerz ob dieser monetären Allianz zwischen Venezuela und Iran, die den Zusammensturz des Dollars bewirken kann. "Richard Lugar, [jüdischer] Vorsitzender des Auswärtigen Ausschuß des Senats, mahnt dringend die Entwicklung von Optionen an." (Welt, 27.7.2006, S. 4)
Washington mußte nicht nur eine klatschende Ohrfeige von Hugo Chávez hinnehmen, als er in Rußland Waffengroßeinkäufe tätigte und in Teheran Energieverkäufe in Euro anregte. Die schmerzhaftesten Schläge verpaßte Hugo Chávez USrael, als er die wichtigsten Staaten des südamerikanischen Kontinents von den USA wegzog und unter seine Fittiche nahm. Mitte Juli 2006 fand im argentinischen Córdoba das Treffen der Mitglieder der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur statt, wo Chávez seinen Machtanspruch in Lateinamerika eindrucksvoll festigte und vor aller Welt demonstrierte.
Mercosur wurde vor 20 Jahren von den USA inszeniert, um die Kontrolle über die Wirtschaft Südamerikas zu behalten. Es gehörte zu der von Washington diktierten Präambel des Bündnisses, daß der kubanische Staatschef Fidel Castro niemals diesem Bündnis beitreten könne bzw. es als Bühne zur Selbstdarstellung nutzen dürfe. Damals fügten sich alle Mitglieder und boykottierten im US-Auftrag Kuba, unterhielten noch nicht einmal diplomatische Beziehungen zu dem karibischen Inselstaat.
Doch im Juli 2006 spielten die Diktate Amerikas keine Rolle mehr bei dem Mercosur-Treffen. Die USA wurden vorgeführt und lächerlich gemacht. Mercosur "bot nun dem kubanischen Diktator Castro nicht nur eine Bühne zur Selbstdarstellung, sondern auch zur Anbindung der wirtschaftlich maroden Insel an die starken Volkswirtschaften Brasiliens und Argentiniens." (Welt, 27.7.2006, S. 6) Die Staaten Lateinamerikas, die immer noch in der Verpflichtung gegenüber den USA stehen, keine wirtschaftlichen Verbindungen mit Kuba zu unterhalten, haben sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, dieses Vertragswerk aufzukündigen, sondern es einfach als Dreck von gestern mißachtet. Das wagt man nicht gegenüber einem Staat, von dem man annimmt, daß er noch großes Gewicht in der Welt hat.
In Südamerika herrscht nicht mehr Washington, sondern Hugo Chávez, der erklärte Feind USraels, das war das unübersehbare Signal, das vom Mercosur-Gipfel im Juli 2006 ausging. "Das Treffen in Córdoba illustrierte, wie sehr Brasiliens Präsident Lula die Führung in der Region längst entglitten ist. Der ehemalige Gewerkschaftsführer, der für einen moderaten Linkskurs - gepaart mit volkswirtschaftlicher Vernunft - steht, hat viel zu lange tatenlos zugesehen, wie Chávez seine Machtbasis geschickt nach Süden ausgebaut hat." (Welt, 27.7.2006, S. 6)
Ganz Südamerika braucht das Öl von Venezuela und Hugo Chávez beginnt, eine 7000 km lange Pipeline zu bauen, um Argentinien und Brasilien mit Energie zu versorgen. Das ist etwas, was Amerika diesen Ländern eben nicht bieten kann, wenn es überhaupt noch etwas außer wertlosen Dollars offerieren kann. Technologie auch nicht mehr, denn die bezieht Washington von China, und China beliefert Südamerika direkt bzw. über den Dreh- und Angelpunkt Venezuela.
Selbst Argentinien, das immer ein treuer Vasall USraels war, hat sich unter dem Druck der Energieknappheit von den jüdischen Finanzmärkten befreit und in die Obhut von Hugo Chávez begeben: "Argentiniens Präsident Néstor Kirchner paktiert längst offen mit Chávez, der für mehr als zwei Milliarden Dollar argentinische Staatspapiere kaufte." Zur Jahreswende 2005/06 "befreite sich Kirchner vom 'Joch' des Internationalen Währungsfonds (IWF), indem er aus Währungsreserven die argentinischen Verbindlichkeiten bezahlte." (Welt, 27.7.2006, S. 6)
Die Handlanger der jüdischen Machtzentren in den Medien jaulten auf und nannten die Befreiung Argentiniens vom "IWF-Joch" einen "Irrsinn": "Das ist finanzpolitischer Irrsinn, nutzt Kirchner aber innenpolitisch in seiner Selbststilisierung als 'Befreier vom IWF'." (Welt, 27.7.2006, S. 6) Man muß bedenken, daß die jüdischen Finanzgewaltigen den 2. Weltkrieg inszenierten, weil das Deutsche Reich unter Adolf Hitler mit Südamerika einen funktionierenden Tauschhandel pflegte (z.B. Lokomotiven gegen landwirtschaftliche Produkte) und somit den Finanzjuden den Zugriff auf die Volkswirtschaften Südamerikas verbaute. Das Wunderbare ist, daß diese Hintergrundmächtigen heute einen Krieg nicht mehr in Auftrag geben können, da die Widersacher USraels (Rußland und China) finanzpolitisch und militärisch zu mächtig sind, einen globalen Krieg mit ihnen zu riskieren. Alles entgleitet ihnen, vielleicht kommt nun das Ende des internationalen Finanzjudentums. Deshalb "wächst in Washington die Furcht vor einem immer stärker von Chávez dominierten Lateinamerika." (Welt, 27.7.2006, S. 6)
Die Handlanger des usraelischen Vernichtungssystems jaulen, heulen und klagen, "auch Europa sollte zur Kenntnis nehmen, daß ein Mann, der mit dem iranischen Präsidenten Ahmadi-Nedschad freundschaftliche Beziehungen pflegt, weit über die Region hinaus ein Sicherheitsrisiko ist." (Welt, 27.7.2006, S. 6) Wohl deshalb, weil Präsident Chávez die Holocaust-Geschichte so sieht, wie Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
Jetzt fehlt nur noch, daß Andrés Manuel López Obrador in Mexiko als erklärter Gegner der USA und Freund von Hugo Chávez die Macht übernimmt. "Die Amerikaner beobachten auch mit besonderer Aufmerksamkeit die Lage in Mexiko, wo der bei den Präsidentschaftswahlen knapp unterlegene Linkspopulist Andrés Manuel López Obrador seine Niederlage nicht anerkennt und durch permanente Massendemonstrationen den Druck der Straße für sich zu nutzen sucht. Eine Destabilisierung Mexikos wiederum hätte für ganz Lateinamerika unabsehbare Folgen." (Welt, 27.7.2006, S. 6 )
Quelle;http://globalfire.tv/

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