21 Oktober 2014

nachdenKEN über: Gelebte Demokratie - Krim kontra Kiew


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Die Bürger der Krim haben entschieden: Raus aus der Ukraine - hinein in die Selbstbestimmung. 96% der Wähler haben sich gegen die EU und für eine Annährung an die Russische Föderation entschieden. Putin hat prompt reagiert und die Krim als einen souveränen Staat anerkannt.

Doch der Krim-Krimi geht weiter. In Kiew denkt man laut über eine General-Mobilmachung nach. Ukrainische Panzer Richtung Sewastopol? EU und USA beschließen unterdessen Sanktionen gegen Russland. Der Plan Washingtons, den Militärstützpunkt Sewastopol unter NATO-Kontrolle zu stellen, ist nicht aufgegangen. Die russische Marinebasis ist jetzt noch dichter an Moskau gebunden, und behält weiterhin einen Sonderstatus.

Was können wir im Westen, speziell in Deutschland, aus der Initiative der Bewohner der Krim mitnehmen? Dass manchmal erst eine Ausnahmesituation eintreten muss, um das Schicksal wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Was wir derzeit in der Krim erleben, ist gelebte und direkte Demokratie. Im Gegensatz dazu haben wir in der BRD eher eine Industrie-Diktatur im demokratischen Tarnanstrich. Wie lange wollen wir Bürger uns das noch gefallen, und was kann der einzelne tun, um sich aus dieser lähmenden Ohnmacht zu befreien?

Ein Appell an den gesunden Menschenverstand.

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