25 August 2009

Wahnsinn mit Methode: Steuerfahnder bei Bankstern für verrückt erklärt & nach Hause geschickt


Obwohl Steuerfahnder dem Staat wesentlich mehr einbringen, als daß sie kosten, werden Steuerfahnder von Banken, Großunternehmen und wohlhabenden Privatpersonen abgezogen. Mit Wohlwollen schonen insbesondere CDU- und CSU-Landesregierungen die Reichsten und Korruptesten, also die, die ohnehin im Überfluß leben. Sie haben sich seit Jahren aus dem sozialen Zusammenhalt dieses Landes verabschiedet. Gleichzeitig werden der Mittelstand und die Unterschicht immer weiter ausgepresst, z.B. durch die höhere Mehrwertsteuer.
Steuerfahnder, die dennoch bei Banken, Reichen und Großunternehmen Prüfungen durchführen, werden neuerdings für verrückt und paranoid erklärt und dann von korrupten Quacksalbern für dienstuntauglich erklärt. Denn weniger Steuerprüfungen bei der Geldelite werden von CDU- und CSU-Ministerpräsidenten als Standortvorteil angesehen. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: geduldete Korruption und Steuerhinterziehung als Wettbewerbsvorteil – erlaubt von den selben Heuchlern, die dann nach Afrika fliegen und dort etwas von „good governance“ und Korruptionsbekämpfung erzählen!
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