11 Juni 2013

Christlich Sozial Unter der Lupe: Meinungsfreiheit!

Oh man, da hat also eine Rentnerin einen kritischen Leserbrief geschrieben, der es tatsächlich, trotz ihrer Kritik, bis in die Zeitung geschafft hat, grins. Ich meine, dass muß man doch schon mal mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass ein anscheinend wirklich kritischer Leserbrief, der der Rentnerin Repressalien androhen könnte, sogar abgedruckt wurde. Doch ansich ist die ganze Geschichte ja eigentlich eher lächerlich. Die Zeitung hätte niemals einen Leserbrief abgedruckt, in dem Politiker zu Unrecht angegriffen werden, dafür sorgt schon die sogenannte "Pressefreiheit". Somit steht ja wohl die Frage im Raum, ob die Rentnerin damit doch wohl eher zu nahe an die Wahrheit gekommen ist. Der Sachverhalt über den die Rentnerin kritisch geschrieben hat, durfte in der Presse mehrfach unwidersprochen veröffentlicht werden, aber in einem Kritikbrief wird es dann zu einer "falschen Tatsachenbehauptung"!!! Eine Rentnerin, die bis vor zwei Jahren selber am Politzirkus teilgenommen hat, kennt mit Sicherheit die Gepflogenheiten, und wird nicht so dumm sein, eine "falsche Tatsache" zu behaupten, oder ist die ältere Dame plötzlich an Vergesslichkeit erkrankt? Da muß man doch die beiden, angeblich christlichen, sozialen, und was sonst noch Politiker mal fragen: welche Tatsache ist denn nun die Wahrheit? Die Tatsachen, die in der Presse veröffentlicht wurden, oder die Aussagen, die diese Politiker tätigen?
Abgesehen davon muß man auch hier wieder feststellen, dass Politiker versuchen , jede Meinung, die nicht zu ihren Gunsten ausfällt, mit Gewalt zu unterbinden. Denn natürlich ist es für eine Rentnerin eine echte Androhung, wenn ihr gleich mit zweimal 5000€ Strafe gedroht wird, wenn sie die Wahrheit, die sie zum Anlass ihres kritischen Leserbriefes genommen hat, jetzt nicht umändert. Aber Wahrheit läßt sich nun mal nicht ändern, und ein Leserbrief, der eine solche verbreitet, sollte eigentlich der Meinungsfreiheit unterliegen. Meinungsfreiheit wird hier aber anscheinend mit Füßen getreten, wobei ich andere Parteien da nicht ausschließen möchte!
Petjama

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