09 September 2010

Wall Street Journal vergleicht Bundespräsident Wulff mit Diktator Ceausescu

Das amerikanische Wall Street Journal hat den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) wegen seines Verhaltens im Fall Sarrazin mit dem 1989 vom Volk getöteten rumänischen Diktator Nicalae Ceausescu verglichen. Ceausescu wurde 1989 nach einem Verhalten, das aus der Sicht des Wall Street Journal heute auch Wulff an den Tag legt, als Volksverräter hingerichtet.

Die renommierte US-Zeitung Wall Street Journal schreibt über den deutschen Bundespräsidenten und sein Verhalten im Fall Sarrazin: »Herr Wulff wird in einem Ceausescu-Augenblick erwischt, wie er vor dem Land steht und keinen sieht, der zurückwinkt.« (Mr. Wulff is caught in a Ceausescu moment as he stands before the country and sees nobody waving back.) Der rumänische Diktator Ceausescu war 1989 auf den Balkon getreten und hatte eine Rede gehalten. Aber das Volk applaudierte ihm nicht mehr. Ceausescu erblickte voller Fassungslosigkeit, wie er von der Bevölkerung ausgebuht wurde und wie die Menge sich während seiner Rede gegen ihn zu wenden begann. Die Liveübertragung im Fernsehen wurde damals abgebrochen. Später wurde der Diktator, der sich den Hass der Rumänen zugezogen hatte, mit Rückendeckung der Bevölkerung erschossen. Ceausescu lebte nach Auffassung des Wall Street Journal ebenso wie heute Bundespräsident Wulff in einer völlig anderen Welt als das Volk – was die Bürger dachten und von ihm erwarteten, interessierte den Machthaber nicht, bis es zu spät war.Ceausescu lebte so wie heute die Bundesregierung und die führenden Vertreter der »Qualitätsmedien« in einer irrealen Welt. Denn viele Deutsche sehen in den Befunden des Bundesbankers Sarrazin bestätigt, was sie selbst im Alltag beobachten. Mit wachsender Wut fragen sie sich, warum so viele Muslime, die sich der Integration verweigern, in Deutschland sind. Die Empörung der Öffentlichkeit über Menschen wie Merkel und Wulff hängt wohl auch mit der Dreistigkeit zusammen, mit der über die Thesen und Äußerungen von Sarrazin gelogen wird – wobei man in einer erstaunlichen Allparteienkoalition den Bürger für zu blöde hält, den angeblich untragbaren Wahrheitsgehalt der Äußerungen Sarrazins selbst nachzurecherchieren. Jahrzehntelang haben Politiker der »Volksparteien« das Volk belogen und betrogen und Migration auch aus kulturfernen Ländern als angebliche »Bereicherung« angepriesen. Und nun wird abgerechnet. Nach den Heuschrecken der Finanzindustrie geraten nun eben die Heuschrecken der Migrations- und Integrationsindustrie in das Visier der Bevölkerung.

In der deutschen Politik regiert unterdessen weiter die Feigheit vor dem Wort. Das war unter Ceausescu nicht anders. Doch in Deutschland bilden sich nun Sarrazin-Fanclubs , die mit Fakten die Lügen der Politik gegen Sarrazin aufdecken. Und das Volk steht auf und geht für Sarrazin auf die Straße. Ein Beispiel für die »Sarrazin-Bewegung« : In Frankfurt hat sich aus den Onlineforen »Wer-kennt-wen« und »Facebook« eine Bürgerbewegung gebildet, die – unabhängig von politischen Gruppen und Parteien – für diese Woche Donnerstag in Frankfurt einen Trauermarsch zur Deutschen Bundesbank unter dem Motto »Für die Meinungsfreiheit« angemeldet hat. Im Internet kursiert dazu folgender Aufruf: »Wir Bürger trauern um unsere grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit, die von unserer Regierung, ihren Institutionen und Politikern mit Füßen getreten wird! Wir bedauern die Hexenjagd auf unseren Mitbürger Dr. Thilo Sarrazin. Wir bedauern, dass wir reale Missstände und Probleme nicht frei äußern dürfen, ohne diffamiert, entlassen oder gar persönlich angegriffen zu werden! Wir danken Ihnen, Herr Dr. Thilo Sarrazin, für Ihren Mut und Ihre Aufrichtigkeit! Dr. Sarrazin hat die Mehrzahl der Bürger hinter sich – keine Verbände. Das ist etwas Neues in unserem Land. Das ist etwas, von dem unsere gewählte Regierung und der Bundespräsident derzeit nur träumen können.«

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