23 Mai 2006

Bismarck


Einige Zitate aus dem Buch „Gedanken und Erinnerungen" von Fürst Otto von Bismarck, erste Auflage, aus dem Jahre 1898.

Fremde Staaten mit Hilfe der Revolution zu bedrohen, ist heutzutage seit einer Reihe von Jahren das Gewerbe Englands.
Wir sind zu gut für diese Welt.
Wenn ich von Bündnissen rede, so meine ich keine Schutz- und Trutzbündnisse, denn der Frieden ist noch nicht bedroht; aber alle die Nuancen von Möglichkeiten, Wahrscheinlichkeiten oder Absichten, für den Fall eines Krieges dieses oder jenes Bündnis schließen, zu dieser oder jener Gruppe gehören zu können, bleibt doch die Basis des Einflusses, den ein Staat heutzutage in Friedenszeiten üben kann.
Bündnisse sind der Ausdruck gemeinsamer Interessen und Absichten. Ob wir Absichten und bewußte Ziele unserer Politik überhaupt jetzt haben, weiß ich nicht; aber daß wir Interessen haben, daran werden uns andere schon erinnern.
Daß man in der Politik aus Gefälligkeit oder aus allgemeinem Rechtsgefühl handelt, das dürfen andere von uns, wir aber nicht von ihnen erwarten.
Schlagen Sie eine andere Politik vor, und ich will Sie ehrlich und vorurteilsfrei mit Ihnen diskutieren; aber eine passive Planlosigkeit, die froh ist, wenn sie in Ruhe gelassen wird, können wir in der Mitte Europas nicht durchführen; sie kann uns heute ebenso gefährlich werden, wie sie 1806 war, und wir werden Amboß, wenn wir nichts tun, um Hammer zu werden.
Aus einem Brief König Wilhelm I. an Fürst Bismarck vom 2. Januar 1863:
Immer und immer wieder habe ich es wiederholt, daß mein Vertrauen zu meinem Volke unerschütterlich sei, weil ich wüßte, daß es mir vertraue; aber diejenigen, welche mir die Liebe und das Vertrauen desselben rauben wollten, die verdamme ich, weil ihre Pläne nur ausführbar sind, wenn dieses Vertrauen erschüttert wird. Und daß zu diesem Zwecke jenen alle Wege recht sind, weiß die ganze Welt, denn nur Lüge und Trug und Lug kann ihre Pläne zur Reife bringen.
Zum Abschluß ein Satz, der den größten Irrtum zusammenfaßt und dabei alles an Tragweite übertrifft, was seit hunderten von Jahren zur Weltpolitik geschrieben wurde:
Die Politik einer jeden Großmacht wird immer wandelbar bleiben im Wandel der Ereignisse und der Interessen, aber die englische ist darüber hinaus von dem Wandel abhängig, welcher sich durchschnittlich alle fünf bis zehn Jahre in dem Personalbestande des Parlaments und des Ministeriums zu vollziehen pflegt.
Die weltpolitische Bedeutung dieses Satzes zu verstehen, braucht man sich nicht gedanklich ins vorletzte Jahrhundert zu bemühen. Gilt er doch noch heute. Wenn es selbst einem Mann wie Bismarck nicht möglich war, den wahren Kern der englischen Demokratie zu erkennen, wie sollte es dann einem Kaiser Wilhelm II, einem Hindenburg oder auch einem Hitler möglich gewesen sein?
Erst als Deutschland 1945 völlig vernichtet war, als das Deutsche Reich jegliche Macht und bald auch die Existenz verloren hatte, erst ab da konnte und mußte England, zumindest für die, die für die kommende Politik gebraucht wurden, sein wahres Gesicht zeigen. Ein Gesicht, das bis heute niemand außerhalb des eingeweihten Kreises kennen darf, würde dies doch völlig ausreichen, nicht nur die Geschichte des letzten Jahrhunderts neu zu schreiben, sondern auch die bestehende Welt völlig zu verändern. Wer das wahre Gesicht der englischen Demokratie erkennen will, der sollte einmal nachdenken. Nachlesen kann jeder in „Die deutsche Fieberkurve" (ISBN 3-934323-01-4).
Daß die Weltöffentlichkeit, daß das deutsche Volk - trotz aller zwischenzeitlichen Ereignisse - bis heute nicht über die Erkenntnisse eines Mannes wie Bismarck hinausgekommen ist, nun, das verdanken wir alle nicht nur unseren Politikern. Allein hätten sie das niemals verhindern können. Unseren Dank müssen wir anderen Personen aussprechen; und zwar denen, die die weltweite Täuschung und Fälschung zur Gehirnwäsche perfektioniert haben, und mit deren Konzepten heute die politisch weltweit angestrebten Ziele „verpackt" werden.
Eine wirkliche Demokratie braucht weder Politologen noch Soziologen; nur wessen Handwerk die Täuschung ist, nur wer zu seiner Politik den Betrug des eigenen Volkes benötigt, nur der bedarf solchen Gesindels.
Nicht zuletzt die heute gültige Definition von links und rechts - die wir solchen Leuten zu verdanken haben - hat dazu geführt, daß doch tatsächlich solche Personen und Organisationen, die eine Politik gegen das eigenen Volk betreiben und unterstützen, die ihre individuellen Ziele und Ansprüche über alle Gesetze und selbst über ihren Auftrag als Volksvertreter stellen, solche, die Gier und Habsucht über jede soziale Verpflichtung stellen, heute als links bezeichnet werden. Und rechts stehen all diejenigen und werden als „die Unanständigen" diffamiert, die vergangene und aktuelle Täuschungen zumindest teilweise durchschaut haben.

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